Blaser 2

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Stubaier Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2241mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 1000Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Trins/Gschnitztal
Aufstieg: Sommerweg #30
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: S, SO

Beschreibung
Am Wanderpp. oberhalb von Trins (Auffahrt an der Kirche) nehmen wir den ausgeschilderten Sommerweg zur Blaserhütte, der etwas undeutlich durch eine breite Waldschneise nach oben führt (N). Nach wenigen Minuten gelangt man zu einem weiteren Wegweiser, der einen nach rechts (O) hinüberlotst in einen nun deutlich zu erkennenden Karrenweg. In Grundrichtung NO geht es nun in bequemen Serpentinen hinauf bis zu einer beschilderten Abzweigung an einem Wildzaun, wo linker Hand ein Steiglein in den Wald hineinführt. Bei fehlender Spur muß man hier etwas auf die (guten) Markierungen achten, dann erreicht man schon bald wieder die Fahrstra?e, die aber nur überquert wird. Auf der anderen Seite setzt sich der Sommerweg fort und führt -durch rot-wei?e Pfosten markiert- über eine große Wiese, an deren oberem Ende man nochmals auf den Fahrweg trifft. Weiter entlang des bestens markierten Sommerwegs durch den Wald (NO); an einer Waldlichtung knickt der Steig ein wenig nach links ab (N) und führt in einer Art Hohlweg zu einem Holzhüttchen, wo man -je nach Schneelage- einen Zaun überwinden muß. Kurz darauf erreicht man offenes, flaches Almgelände, das man in NO-Richtung durchwandert (Markierungen auf den Holzhüttchen). Spätestens wenn man ein Hüttchen mit Bank erreicht, an dem ein Wegweiser talwärts nach Statz weist, sollte man sich nach links orientieren (W) und an geeigneter Stelle hinaufsteigen zum querlaufenden Gratrücken (hier gibt es mehrere Varianten). Nun ist der Gipfelaufbau bereits einsehbar und wird am schnellsten mittig über eine S-förmige Rippe erstiegen (NW).
__ Hinweis: bei guter Sicht und etwas Gespür für's Gelände muß man den Sommerweg nicht bis zum besagten Wegweiser nach Statz ausgehen, sondern kann bereits vorher an geeigneter Stelle links zum Gratrücken aufsteigen

Fazit
Sehr gutmütige und für Schneeschuhe bestens geeignete Tour, die weder vom Gelände her noch konditionell große Anforderungen stellt. Das Gelände ist so flach und weitläufig, daß man sich auch bei nicht ganz optimalen Bedingungen noch sicher fühlen darf, denn alle steileren Stellen lassen mit etwas Gespürt gut umgehen. Die Aussicht vom Gipfel ist durchaus lohnend, reicht sie doch von der Karwendel-Nordkette bis nach Südtirol, auch der Anblick der winterlich abweisenden Nachbarn Serles, Kirchdachl, Habicht und der gesammelten Tribulaune hat was für sich!

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