Donnerstein

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Hohe Tauern/Venedigergruppe, Osttirol, Österreich

Höhe:2725mKategorie:Wanderung - mittel
Höhendifferenz: 850Hm *) Wintertauglich: bedingt
Ausgangsort: St.Veit/Defereggental; Auffahrt zur Speikboden-Hütte
Aufstieg: Speikboden-Hütte, Zischger Alm, Speikboden
Abstieg: Speikboden, Frötz-Alm, Speikboden-Hütte
Hauptexposition: S

Beschreibung
*) auf dieser Tour kann man sich die zu gehenden Hm selber aussuchen: wer von St.Veit aus geht, hat eine veritable Tagestour mit ca. 1200 Hm vor sich. Wer die freie Auffahrt zur Speikboden-Hütte nutzt, kann einen Nachmittagsspaziergang mit nur 650 Hm daraus machen. Diverse Parkmöglichkeiten entlang der Auffahrtsstra?e lassen einen individuellen Startpunkt zu (wir haben z.B. an der Abzweigung der Auffahrtsstra?e zur Gritzer-Alm geparkt; die Hm-Angabe bezieht sich auf diesem Ausgangspunkt)
Vom flexiblen Ausgangspunkt auf der Fahrstra?e oder - immer wieder auf Waldsteiglein abkürzend- zur schön gelegenen Speikboden-Hütte (oder gleich bis hierhin mit dem Auto). Am Schilderbaum neben der Hütte wählen wir für den Aufstieg den direkten Weg, für den Abstieg dann die Variante über die Frötz-Alm:
__ Aufstieg: rechts neben der Hütte auf gutem Wiesensteig hinauf zur Zischger Alm und immer den Markierungen folgend durch welliges Wiesengelände (NW), das Gipfelkreuz des Speikboden ist dabei immer im Blick. An der beschilderten Abzweigung zum Gritzer See geht es geradeaus nach N weiter; in wechselnder Steilheit, aber stets einfach zu gehen gelangt man zu einem kleinen See, an dem die Wegvariante über die Frötz-Alm dazustösst. Nun wird es auch ein wenig steiler und auf gut gangbaren Serpentinen steigt man hinauf zum gutmütigen Grat westlich des Gipfelaufbaus. Dort wendet man sich logischerweise nach rechts (O) und folgt dem Gratverlauf auf bestens angelegtem Steig bis zum grossen Gipfel-Plateau des Speikboden mit seinem überdimensionalen Heimkehrer-Kreuz. Zum Donnerstein muß man jetzt ein paar Meter Höhenverlust in Kauf nehmen und steigt entlang des Ost-Grats hinab in eine Einsattelung. Dann verlässt man an einem beschrifteten Stein die Grathöhe und "unterwandert" auf schmaler Spur einen Felszacken in der steilen Wiesenflanke. Bald schon zieht der Weg wieder nach oben (O) und man erreicht quasi von der Rückseite her den höchsten Punkt mit dem einfachen Gipfelzeichen.
__ Abstieg: auf gleichem Weg zurück zur Abzweigung am See; der Abwechsung halber nehmen wir nun die linke Variante zur Frötz-Alm. Mit leichtem Gegenanstieg nach O zu einem Wegkreuz, dann geht es in engen Serpentinen recht steil hinunter, bis man auf den schon lange sichtbaren Fahrweg trifft (SO). Dort rechts (beschildert) und in weiten Kehren hinunter zur Speikboden-Hütte (SW), wo sich der Kreis schließt.

Fazit
Sehr aussichtsreiche und einfache Wanderung, die aufgrund ihres flexiblen Ausgangspunkt individuell "dimensioniert" werden kann. Beide Wege zum Speikboden sind problemlos und führen durch gutmütiges, nicht ausgesetztes Wiesengelände, das auch für Ungeübte und Kinder geeignet ist. Lediglich der schmale, etwas zugewachsene Übergang zu Donnerstein erfordert ein Minimum an Trittsicherheit, er lohnt sich aufgrund der wesentlich besseren Aussicht aber durchaus.

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