Feichteck

--> Fotos

Chiemgau, Bayern, Deutschland

Höhe:1510mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 700Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Samerberg/Grainberg, Gasthaus Duftbräu
Aufstieg: Wagneralm, Feichteckalm
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: SW

Beschreibung
Da uns die Auffahrt zum Waldparkplatz (2,- Euro, Stand 2014) zu vereist ist, parken wir am Straßenrand kurz vor dem Gasthaus Duftbräu und marschieren die ca. 1,5km zum Waldparkplatz entlang der Straße. Am Waldparkplatz sind mehrere Wege zur Wagneralm ausgeschildert; wir nehmen den linken. Der Hohlweg führt in moderater Steigung durch den Wald und mündet schon bald wieder in einen breiteren Forstweg ein (SO). Auf ihm bergauf, bis man linker Hand auf eine Abkürzung zur Wagneralm trifft. Dort in wenigen Minuten hinaus auf die freie Fläche rund um die Wagneralm.
Kurz hinter der Wagneralm weist links ein Schild den steilen Hang hinauf. Wir ignorieren den Abzweig aber (Sommerweg) und gehen -nur leicht ansteigend- geradeaus weiter (O). Dann schwenkt man -einer breiten Schneise folgend- nach links ein und stößt nach Durchquerung eines kurzen Waldgürtels wieder auf einen deutlichen Forstweg. Auf ihm durchquert man in Serpentinen den steilen, abgeholzten Hang, den man bereits von der Wagneralm einsehen konnte (NO). In einer scharfen Rechtskurve mündet dann auch der steile Sommerweg wieder ein, dann ist es nicht mehr weit bis zu den freien Flächen der Feichteck-Alm. Nun folgt man immer in N-Richtung dem Kammverlauf bis zum Gipfelkreuz.
__ Hinweis: der steile Waldsteig, der an der Wagneralm ausgeschildert ist, ist der Sommerweg und sollte im Winter aus Wildschutzgründen nicht begangen werden. De facto wird er aber -vorwiegend von Winterwanderern und Schneeschuhgehern- regelmäßig begangen.
__ Hinweis: zum Ausgangspunkt fährt man von der AB-Anschlußstelle Achenmühle über Grainbach immer der Ausschilderung "Duftbräu" nach.

Fazit
Nette Halbtagestour auf den "kleinen Bruder" der Hochries. Nicht ganz so überlaufen wie diese, aber trotzdem kein Berg für Einsamkeitsfanatiker; i.d.R. wird man daher fast immer eine autobahnartige Spur vorfinden. Schwierige Wegpassagen gibt es nicht, über weite Strecken befindet man sich ohnehin auf breiten Forst- und Karrenwegen. Da die Aussicht auf allen Seiten begrenzt ist, kommt kein überwältigendes Gipfel-Gefühl auf.

Zurück