Fellhorn 1

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Chiemgau, Tirol, Österreich

Höhe:1765mKategorie:Wanderung - leicht
Höhendifferenz: 1000Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Reit im Winkel / Seegatterl
Aufstieg: Nattersbergalm, Hemmersuppenalm, Straubinger Haus
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: NO

Beschreibung
Am großen Pp. Seegatterl überquert man rechts die Brücke und den dahinter liegenden Holzplatz und wandert dann auf der breiten Forststraße zur Nattersbergalm. Links am Haus vorbei und über eine Weide, dann stößt man wieder auf einen breiten Fahrweg, dort links (SO). Im nun folgenden Fahrweg-Gewimmel folgt man immer den mustergültigen Beschilderungen zur Hemmersuppenalm und zum Straubinger Haus. Ein paar Mal muss man abbiegen, dann beginnt rechter Hand ein sehr gerölliger Steig, auf dem man aber auch schon bald wieder den nächsten Fahrweg erreicht. Es geht geradeaus weiter (SW), wobei sich der Fahrweg in einen guten Wanderweg verwandelt, auf dem man die weitläufigen Flächen der Hemmersuppen-Alm mit ihren verstreuten Gebäuden erreicht. Beim letzten Almgebäude hält man sich an einer Gabelung links und überquert flach eine Almwiese in SW-Richtung. Das Weglein wird wieder deutlicher und führt in angenehmer Steigung durch lichten Wald und Wiesen hinauf zu einer Einsattelung, hinter der überraschend das Straubinger Haus mit umliegenden Gebäuden auftaucht. Kurz auf dem Fahrweg nach links, schon nach wenigen Metern zweigt aber schon - wiederum links- der Fußweg ab. Die 200 Hm bis zum weitläufigen Gipfel-Plateau erwandert man über schöne Almweiden (SO).

Fazit
Zugegeben: im unteren Teil der Tour fragt man sich, wie viele Forstwege eigentlich ein einziger Berg "braucht", denn es wimmelt nur so von Kreuzungen und Gabelungen (alle perfekt beschildert). Spätestens wenn das Almgelände der Hemmersuppenalm erreicht ist, stellt man aber fest, dass das Fellhorn auch sehr hübsch sein kann; der weitere Anstieg macht dann durchaus Spaß, auch wenn er natürlich nicht für Einsamkeitsfanatiker geeignet ist. Besonders gefallen hat uns die weitläufige Gipfel-Liegewiese, deren Panorama von Watzmann bis zum Großglockner und vom Venediger bis zum Chiemsee reicht und sich sicher nicht verstecken muss. Völlig gutmütige, familientaugliche Wanderung ohne "Problemstellen".

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