Formaletsch

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Lechquellengebirge, Vorarlberg, Österreich

Höhe:2292mKategorie:Wanderung - mittel
Höhendifferenz: 450Hm Wintertauglich: bedingt
Ausgangsort: Formarin-Alpe
Aufstieg: Formarin-See, Freiburger Hütte
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: N, SO

Beschreibung
Von der Formarin-Alpe hat man zwei Möglichkeiten, zur Freiburger Hütte zu gelangen: 1) kürzer und etwas rauher über den ausgewiesenen Felssteig am Ost-Ufer oder 2) etwas länger, dafür sehr bequem über den Fahrweg, der den See im W umrundet. Hinter der Hütte folgt man nun dem ausgeschilderten Weg zum Steinernen Meer, der gemütlich und gut markiert über welliges Wiesengelände nach NO führt. Das Tagesziel, der Felskegel mit Kreuz, ist direkt voraus schon im Blick. Gemächlich geht es im Zickzack durch eine Kuhweide (O), dann erreicht der immer flacher werdende Weg die Südseite des Formaletsch. Noch kurz auf dem gewohnten Weg etwas nach SO ausholen, dann erkennt man in einer flachen Senke den links abzweigenden Gipfelpfad (kein Schild, aber Aufschrift "Form" auf einem Stein). Zunächst folgt man dem gut ausgetretenen Weg nach N bis zu einem Durchschlupf im Zaun; danach wendet sich der Steig nach NW und leitet steil hinauf zu einer Geländekante. Dort muss man ein wenig aufpassen, um im zugewachsenen Gelände das fußbreite Steiglein nicht zu verlieren. In gleicher Richtung weiter und zuletzt am schmalen S-Rücken sehr steil und etwas ausgewaschen hinauf zum Gipfelplateau des Formaletsch.
__ Hinweis: der Ausgangspunkt liegt am Ende der Mautstraße von Lech zum Formarinsee. In der Hauptsaison ist die Auffahrt mit dem eigenen Pkw nur frühmorgens und abends erlaubt, dazwischen verkehren Pendelbusse.

Fazit
Der Formaletsch ist der Hausberg der gemütlichen und bestens geführten Freiburger Hütte; sein charakteristischer Gras-Fels-Kegel ist schon vom See aus zu erkennen. Von der Hütte aus ist er rasch (ca. 1 Std.) erstiegen. Technische Schwierigkeiten gibt es keine, das weder markierte noch beschilderte fußbreite Gipfelsteiglein sollte dennoch leicht zu finden sein. Bei Nässe wird das sehr steile, lehmige Gipfelsteiglein aber eine recht haltlose Angelegenheit (die Autorin weiß, wovon sie spricht!). Eigentlich müsste die Aussicht recht lohnend sein, allerdings habe ich wetterbedingt leider nichts gesehen.

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