Freyunger Höhenweg

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Karwendel, Tirol, Österreich

Höhe:2322mKategorie:Klettersteig - leicht
Höhendifferenz: 1350Hm Wintertauglich: nein
Ausgangsort: Hochzirl
Aufstieg: Hochzirl, Soln-Alm, Kreuzjöchl, Kuhlochscharte, Freyungtürme, Ursprungsattel, Nördlinger Hütte
Abstieg: Reitherspitze, Nördlinger Hütte, Schartlehner, Reith
Hauptexposition: S (Aufstieg); SW (Abstieg)

Beschreibung
Hier die abgekürzte Variante als Tagestour:
__ Aufstieg: vom Bhf. Hochzirl kurz nach O am Gleis entlang, bis linker Hand ein Steiglein abzweigt. Es mündet nach wenigen Minuten in den Forstweg zum Solsteinhaus. Stets auf breitem Weg bestens markiert bis ins hintere Ende des Brunntals (NO). Nach rechts über den Bach und auf schönem Wiesensteig hinauf zur privaten Soln-Alm. Gleich hinterm Haus ziehen Steigspuren in NW-Richtung zum Kreuzjöchl hinauf. Über steile Latschengassen zur Einmündung in den Freyunger Höhenweg. Nun in ständigem Auf-/und Ab, grösstenteils in steilem Gehgelände, an manchen Stellen auch mit "Handarbeit" zur Kuhlochscharte (ggf. kurzer Abstecher zur Kuhlochspitze) und unter den wild aussehenden Freyungtürmen hindurch. Das Gelände wird stetig einfacher und geht am Ursprungssattel endgültig in einfaches Wandergelände über. Über gut angelegte Wege mit etwas Gegenanstieg zur Nördlinger Hütte. In wenigen Minuten lässt sich von dort die Reitherspitze über gut versicherte, einfache Schrofen ersteigen
__ Abstieg: von der Nördlinger Hütte auf sehr angenehmen Bergwegen in SW-Richtung hinunter zum Schartlehner und in gleicher Richtung hinunter nach Reith. Der Weg endet praktischerweise direkt in Bahnhof-Nähe, sodaß man mit dem Zug bequem zurück nach Hochzirl fahren kann!

Fazit
Die hier beschriebene Variante eignet sich als Tagestour und funktioniert auch ohne Seilbahn-Einsatz. Will man den Höhenweg auf voller Länge, d.h. Nördlinger Hütte bis Solstein-Haus, begehen, wird sich eine Übernachtung auf einer der beiden Hütten und/oder die Verwendung der Seilbahn nicht vermeiden lassen! Der Höhenweg erfordert vielerorts Trittsicherheit und auch ein Minimum an Schwindelfreiheit; insgesamt ist er aber viel eher ein Steig mit einigen versicherten Stellen als ein KS. Landschaftlich recht spektakulär - typisch Karwendel, eben!

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