Geigelstein

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Chiemgau, Bayern, Deutschland

Höhe:1813mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 1100Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Sachrang/Huben oder Sachrang
Aufstieg: Laubergraben, Priener Hütte
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: W, SW

Beschreibung
Wege zur Priener Hütte und zum Geigelstein gibt's viele: am einfachsten ist es natürlich, ab Sachrang bzw. Huben bis zur Hütte auf der geräumten, auch als Rodelbahn genutzten Forststra?e zu bleiben (O). Wem das zu langweilig oder zu stark frequentiert ist, der findet entlang der Forststra?e zwei gut beschilderte und meist auch gut gespurte Alternativen, z.B. den Grüntal-Steig entlang des Laubergrabens (im Winter ungeeignete Routen sind explizit ausgewiesen). Am Fuße eines freien Hanges kann man schräg nach rechts oben zur Talalm und weiter zum Waldrand hinaufsteigen, wo man wieder auf die Straße trifft. Wer zur Priener Hütte möchte, sollte ab hier den Forstweg besser nicht mehr verlassen. Wer nämlich den hier nach links in den Wald führenden Spuren folgt, läuft "Gefahr", statt an der Hütte auf dem Mühlhorn zu landen (s. Tipp).
Ist die Priener Hütte erreicht, quert man flach nach NW um den Gipfelstock des Geigelsteins herum (entweder links oder rechts vom Bachtobel, bei unguter Lawinenlage empfiehlt sich solider Abstand zum steilen Gipfelhang) und erreicht auf Höhe der Oberkaseralm das weite Hochtal zwischen Geigelstein (rechts) und Wandspitze (links). Nun über angenehm geneigtes Gelände gerade nach N hinauf in einen Sattel, dort scharf nach rechts (SO) und beliebig durch Latschengassen hinauf zum Gipfel mit Kreuz und Kapelle
__ Hinweis: die Priener Hütte hat ganzjährig geöffnet
__ Hinweis: die Forststra?e beginnt am nördlichen Ortsrand von Sachrang, von Huben aus gibt es einen Zubringer. An beiden Ausgangspunkten stehen grosse gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
__ Tipp: wer mit der einfachen Tour auf den Geigelstein unterfordert ist, kann mit dem Mühlhörndl noch ein zweites Gipfelchen anhängen (am besten im Aufstieg). An der oben beschriebenen Stelle führen meist deutlich sichtbare Skispuren nach links (NO) in eine Waldschneise (kein Schild). Das folgende offene Wiesengelände quert man in etwa parallel zum Waldrand nach rechts und erreicht nach einem Durchschlupf im Wald die Wiesen der Schreckalm (O). Nun geht es -kurzzeitig ein wenig steiler- halblinks (N) einen engeren Hang hinauf, bis man -nun wieder in sehr angenehmem Gelände- die Grathöhe erreicht. Hier weicht man nochmal kurz etwas nach O aus und steigt in einer weiten Linkskurve hinauf zum kreuzlosen Gipfelchen.
Um wieder zur Hauptroute Richtung Geigelstein zu kommen, folgt man kurz dem Gratverlauf bis zu einem kleinen Plateau. Dort kann man über einen etwas steileren Rücken zunächst nach rechts (SO) absteigen, muß dann linkerhand einen kurzen Steilhang bewältigen, um genau auf Höhe der Oberkaseralm wieder auf die Hauptroute zu treffen.

Fazit
Einfache Winter-Tour, die auch für Einsteiger und nicht ganz perfekte Wetter-/Lawinenlagen geeignet ist (zumindest die Variante über den Forstweg). Definitiv keine Tour für Einsamkeits-Suchende: bis zur ganzjährig geöffneten Priener Hütte muß man die geräumte Forststra?e i.d.R. mit vielen Skifahrern, Rodlern und Fussgängern teilen. Wer es etwas abwechsungsreicher und wenig belebt mag, kann unter diversen Anstiegsalternativen wählen oder den Ausflug zum Mühlhorn unternehmen. Bei unsicheren Lawinenverhältnissen sollte man im Hochtal unterhalb des Gipfels ausreichend Abstand zu den Steilhängen linker Hand (Aufstiegsrichtung) halten

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