Grünkopf

--> Fotos

Wetterstein, Tirol, Bayern, Österreich

Höhe:1587mKategorie:Wanderung - leicht
Höhendifferenz: 600Hm Wintertauglich: nein
Ausgangsort: Schanz/Leutsch
Aufstieg: Franzosen-Steig
Abstieg: O-Kamm, Ederkanzel
Hauptexposition: S, O

Beschreibung
__ Aufstieg: im Leutascher Ortsteil Schanz beginnt an einer Brücke mit Info-Tafel der beschilderte "Franzosen-Steig" zum Grünkopf. Hinter den letzten Anwesen verjüngt sich das Asphaltsträßchen zum Wanderweg und führt zügig in NW-Richtung bergauf. Ohne Abzweigungen oder signifikante Richtungsänderungen gelangt man nach einiger Zeit auf dem schwach ausgeprägten, aber ausreichend markierten Steig zu einem bewaldeten Sattel mit Bank. Hier geht es dann -die NW-Richtung beibehaltend- ein Stück bergab. Wenn man sich allmählich fragt, ob man noch richtig ist, trifft man mitten im dichten Wald auf die groß angekündigte Landesgrenze und einen Wegweiser. Entsprechend biegen wir hier nach rechts (O) ab und steigen im welligen Gelände über ein paar Aufschwünge hinauf zur Gipfelkuppe mit Kreuz und Bänken.
__ Abstieg: wir verlassen das Gipfel-Plateau nach O und wandern in bequemen Serpentinen durch lichten Wald bergab. Hinter einer Hangkante wird das Gelände dann richtig steil, entsprechend eng und schmal werden die Serpentinen hier (Vorsicht bei Nässe oder Schneeresten). Kurz, nachdem wir wieder flacheres Terrain erreicht haben, leitet uns ein Wegweiser nach rechts (Beschilderung "Ederkanzel"). Kurz darauf trifft man auf eine weitere Verzweigung, wo man sich nun entscheiden muss: rechter Hand geht es direkt zum Abstieg, linker Hand in ca. 10 Minuten zum schön gelegenen Gasthaus Ederkanzel. Ob mit oder ohne Einkehr folgt man an der o.g. Kreuzung dem wurzeligen Steig, der zügig hinunterleitet zur Bundesstraße (SW), die man ein Stück nordöstlich des Ausgangspunkts erreicht. Auf ihr in ca. 10 Minuten nach rechts zurück zum Ausgangspunkt.
__ Tipp: wer sich fragt, was er mit dem Rest des Tages anfangen soll: am Rückweg passiert man direkt den Eingang zur Leutascher Geisterklamm, die auf verschiedenen Rundwegen besichtigt werden kann (teilweise Eintrittsgebühr).

Fazit
Hübsche, wenig überlaufene Halbtagestour, die durch die Möglichkeit zur Überschreitung durchaus abwechslungsreich ist. Technische Schwierigkeiten oder ausgesetzte Stellen muss man nicht fürchten, nur am Abstiegsweg ist das Gelände im Mittelteil sehr steil. Wer nicht im schön gelegenen Gasthaus Ederkanzel einkehren will, könnte die Tour auch in umgekehrter Richtung begehen, um die steilen Passagen im Aufstieg zu haben. Aufgrund der geringen Höhe ist die Aussicht von der hübschen Gipfelkuppe begrenzt, es gibt aber schöne Ausblicke auf die Soierngruppe und die Karwendelkette von Wörner bis Gleirsch.

Zurück