Grosser Gabler
(alias Forca Grande)

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Dolomiten/Plose, Südtirol, Italien

Höhe:2561mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 700Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Brixen/Afers/Palmschoss, Pp. "Schihütte"
Aufstieg: NO-Rücken
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: SW

Beschreibung
Vom grossen Parkplatz an der Brixener Skihütte folgt man zunächst dem ausgewiesenen Forstweg zur Schätzer-Hütte (O). Nach ca. 20 Minuten mit mässigem Höhengewinn umrundet man ein Eck, die Stra?e macht eine enge Linkskurve; dort zweigt direkt an einem Wegkreuz die Winterroute zum Gabler ab (keine Beschilderung, gelber Holzpfosten etwas versteckt). Nun stets in NO-Richtung auf dem breiten Rücken durch den lichten Wald aufwärts, wie es eben am besten geht - die Route erlaubt hier durchaus etwas Versatz nach rechts oder links. Bald verlässt man den Wald und erreicht offenes Gelände; ab hier ist die Orientierung dann sehr einfach: man steigt, wo immer es das Gelände am besten zulässt, nach schräg links oben bis auf den breiten Geländerücken. Nun findet man auch sporadisch Markierungspfosten, die stets weiter in NO-Richtung auf dem breiten Rücken entlang führen (links Einblicke ins Skigebiet Plose). Den etwas steileren, grossen Buckel gerade voraus kann man an beliebiger Stelle erklimmen, den dahinter auch. Dort zeigt sich dann erst auf den letzten Metern, aber schon erfreulich nah das Gipfelkreuz und das Biwak-Hütterl für die windgeschützte Brotzeit.
__ Hinweis: nicht entmutigen lassen durch das beim Aufstieg schon lange sichtbare, weit entfernte Gipfelkreuz oberhalb des Skigebiets. Das gehört der Pfannspitze, unser Tagesziel liegt viel näher als man meint....

Fazit
Komplett harmlose, gutmütige Halbtages-Tour; ideal für den An- oder Abreisetag (wenn man eh' an Brixen vorbeifährt) oder für Schneeschuh-Neulinge. Durchwegs gutmütiges Gelände, die etwas steileren Stellen können beliebig umgangen werden. Hat man den Einstieg einmal gefunden, ist auch die Orientierung mehr als einfach. Nahblick ins Skigebiet Plose und -bedeutend schöner- auf den immer wieder imposanten Peitlerkofel und die Wände und Türme der Aferer Geisler

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