Grosser Moosstock
(alias Moosnock, Mostnock)

super Tour --> Fotos

Rieserferner, Südtirol, Italien

Höhe:3059mKategorie:Bergtour - mittel
Höhendifferenz: 1450Hm Wintertauglich: nein
Ausgangsort: Rein, Pp. an der Kirche
Aufstieg: Vegetationsweg, Mayerhofer Alm, SO-Grat
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: SO

Beschreibung
Weg Nr.10 nach Ahornach beginnt am Supermarkt oberhalb der Kirche und führt zunächst kurz durch Kuhweide und Wald, bevor er links in einen Forstweg einmündet. An malerischen Almen vorbei gemütlich höher bis zu einer Kreuzung (SW). Noch kurz nach links (SW) Richtung Ahornach weiter, bis rechter Hand der sog. "Vegetationsweg" abzweigt.
Dem Namen entsprechend über ein fast zugewachsenes Wiesensteiglein mittelsteil hinauf, bis der Zaun und das offene Gelände der Mayerhofer Alm auftaucht; zu selbiger hinauf (W, N).
Nach der Alm dem "Vegetationsweg" noch kurz nach links (W) folgen, gleich darauf zweigt rechter Hand (NW) der bezeichnete Steig zum Moosstock ab.
Zunächst geht es durch Almenrausch, Gestrüpp und Blockwerk auf einem gerade fussbreiten Steiglein recht steil hinauf, eine mit groben Blöcken gefüllte Mulde wird an ihrem linken Rand durchquert.
Die letzten ca. 600Hm zum Gipfel bestehen aus ziemlich steilem Blockwerk, das mal mehr, mal weniger angenehm zu begehen ist (tw. "Handarbeit"). Ein richtiger Steig mit Gehgelände findet sich nur noch selten.
Direkt unterhalb des markanten Gipfelaufbaus wird das Gelände wieder etwas angenehmer und die Route vereinigt sich mit dem Anstieg, der von Ahornach heraufkommt (W). Nun noch kurz nach rechts (NO) und über ein paar leichte, etwas ausgesetzte Kletterstellen hinauf und man steht auf dem geräumigen Gipfel-Plateau
__ Hinweis: bei der Beschilderung nicht verwirren lassen: "Mostnock" und "Moosstock" ist das gleiche!!!

Fazit
Für einen Aussichtsberg dieser Extra-Klasse lohnt sich auch etwas Mühsal: der Alpenhauptkamm präsentiert sich vom Hochfeiler bis zu den ersten schneebedeckten Tauern-Gipfeln, im SO sind Rötspitze, Hochgall und Schneebiger Nock zu bewundern, direkt im S lugen die Dolomiten-Gipfel hervor (Marmolada, Peitlerkofel etc). Wie gesagt, Aussicht wie selten!!! Allerdings ist davor ein Aufstieg zu bewältigen, der immer abwechslungsreich ist, aber spätestens ab der Mayerhofer Alm nicht mehr wirklich bequem: zuerst ein sehr schmales, recht steiles Steiglein, das zunehmend von ebenso steilem Blockwerk abgelöst wird. Die ausreichend markierte Route ist zwar kaum einmal ausgesetzt, übersteigt auch nie den I. Kraxel-Grad, erfordert aber doch ausgeprägte Trittsicherheit und etwas Gewandtheit. Aufgrund der Blockwerk-Kraucherei ist mit deutlich erhöhtem Zeitaufwand zu rechnen!!!

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