Hörneggele

--> Fotos

Villgratner Berge, Südtirol, Italien

Höhe:2126mKategorie:Wanderung - leicht
Höhendifferenz: 700Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: St. Martin im Gsieser Tal
Aufstieg: Leach-Alm
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: W

Beschreibung
Vom Gasthaus Karbacher folgt man für ein längeres Stück der Fahrstraße taleinwärts (NW). Wenn man den Speicherteich des E-Werks passiert hat, kommt bereits der Giebel der Leach-Alm in den Blick; kurz zuvor biegen wir aber rechts ab und überqueren eine Brücke. Drüben geht es -nun etwas steiler- wiederum auf einem Almweg weiter (SO). In einer Linkskehre beginnt dann der beschilderte Fußweg zum Hörneggele mit einigen bequemen Treppen. Weiter geht es in moderater Steigung durch den Wald, an einer beschilderten Gabelung hält man sich links und überquert das Bächlein. Über eine schöne Lichtung und einen kurzen Waldgürtel (N) erreichen wir das Gatter einer Ziegenweide. In Begleitung vieler neugieriger Ziegen durchquert man die Wiese, wo man rechts oben wieder ein Gatter vorfindet. Nun leiten einige angenehm zu gehende Serpentinen die steile Wiese hinauf, bis man unvermittelt wieder auf einem Almweg steht. Hier hält man sich rechts (SO) und folgt dem Weg um eine langgezogene Biegung herum, bis wiederum rechts der beschilderte Gipfelsteig zum Hörneggele abzweigt. Nochmal sind ein paar Serpentinen zu bewältigen, dann ist die Kammhöhe erreicht. Den Aussichtspunkt Hörneggele mit überdimensionalem Kreuz und Brotzeit-Tisch/Bank erreicht man rechter Hand in wenigen Minuten.
__ Hinweis: Der beste Ausgangspunkt der Wanderung liegt beim Gasthof Karbacher, der vom Ortsanfang St. Martin über eine schmale Bergstraße zu erreichen ist. Die Parkplätze vor dem Haus sind eigentlich für Gäste, man sollte daher zumindest höflich fragen und/oder nach der Tour einkehren.
__ Tipp: Wer mit dem Hörneggele nicht ausgelastet ist, kann mit 400Hm zusätzlich den Gipfel des Fellhorn (alias Karbacher Berg) anschließen (knapp 1h Aufstieg, einfaches Wiesengelände). Dort erschließt sich dann auch der Blick zum Hauptkamm.

Fazit
Einen schöneren Aussichtspunkt als das Hörneggele kann man sich nicht vorstellen: obwohl es von der Anstiegsseite so leicht erreichbar ist, fällt es auf der anderen Seite nahezu senkrecht ins Gsieser Tal ab, sodass man quasi direkt über den Häusern thront. Dazu reicht der Blick über das Tal hinaus bis zur Dolomitenkette mit den prominenten Gestalten Dreischusterspitze, Haunold und Gaisl. Überdies ist das Hörneggele mit einem schönen Kreuz, Brotzeit-Bankerl und einer Liegewiese ausgestattet - was will man mehr? Schwierigkeiten beim Aufstieg gibt es nicht, man bewegt sich durchwegs auf Almwegen oder einfachen Wiesensteigen. Auch für weniger Geübte und Familien eignet sich das Hörneggele daher als Ziel.

Zurück