Halslspitze

super Tour --> Fotos

Tuxer Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2574mKategorie:Schneeschuhtour - mittel
Höhendifferenz: 1300Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Innerst/Weertal
Aufstieg: Weidener Hütte, Nafing-Almen
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: N, NW

Beschreibung
Vom Pp. in Innerst (werktags meist kostenfrei) auf einem Hohlweg nach S, über den Bach und kurz etwas steiler hinauf zur Einmündung in einen breiten Forstweg, dort links. Im prinzip folgt man nun stets in bequemer Steigung diesem Forstweg bis zur Weidener Hütte; wer mag, kann dabei auch den ein oder anderen gut beschilderten Abkürzungssteig durch den Wald nehmen. An der Weidener Hütte angekommen, folgt man weiter dem Almweg Richtung S; erst ca. 200m hinter den Hüttchen der Nafing-Almen orientiert man sich an geeigneter Stelle nach halblinks (SO) und steigt einen etwas steileren, aber nur kurzen Hang hinauf. Die Grundrichtung SO beibehaltend marschiert man auf einen markanten Sattel zwischen zwei Felsgupfen zu (meist mit Skispuren), den man links umgeht (kurzzeitig etwas steiler und enger). Dahinter weitet sich das Gelände wieder und über diverse Mulden und Kuppen geht es hinauf zum weitläufigen Nafingjoch, wo sich erstmals freie Blicke in die Zillertaler Alpen auftun. Hier wendet man sich nach N und erreicht in wenigen Minuten den höchsten Punkt der Halslspitze mit Markierungsstange, das Kreuz steht 5 Minuten weiter auf einem Vorgipfel.
__ Vorsicht: bei unguten Lawinenverhältnissen kann das kammnahe Steilgelände unterhalb der o.g. Engstelle problematisch werden.

Fazit
Wie so viele Berge in den Tuxern ist auch die Halslspitze ein wunderbarer Schneeschuh-Berg. Gegenüber seinen Nachbarn wie Gilfert, Hohen Kopf, Hirzer etc. hat die Halslspitze allerdings den Vorteil, dass sie ab einer gewissen Höhe den Blick über die gesamten Tuxer und Zillertaler Alpen erlaubt. Wem das Panorama am Nafingjoch nicht gefällt, dem ist nicht mehr zu helfen! Erkauft werden muss das Ganze mit einem etwas längeren Anmarsch auf einer wenig abwechslungsreichen Forststra?e; erst hinter der Weidener Hütte wird die Tour interessant und aussichtsreich. Den Zeitbedarf für die Tour sollte man nicht unterschätzen, da man auf der Forststra?e nur gemächlich an Höhe gewinnt und man die Wegstrecke ja nachmittags nochmal bewältigen muss.

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