Heimgarten 1

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Bayr. Voralpen/Estergebirge, Bayern, Deutschland

Höhe:1790mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 1200Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Ohlstadt, Pp. "Kaltwasserfall"
Aufstieg: Wang-Alm, Bergrain, Rauheck
Abstieg: Bärenfleck-Hütte
Hauptexposition: N, W (Aufstieg); NW (Abstieg)

Beschreibung
__ Aufstieg: vom Parkplatz nach rechts (S) über die Brücke und auf breitem Feldweg zum Waldrand, dort über den Bach (Beschilderung "Heimgarten"). Recht steil auf gutem Weg weiter nach S; bei einer Aussichtsbank dreht der Steig nach O und folgt dem Graben des Kräuter-Bachs bis zur Wang-Hütte. Entgegen der dortigen Schilder geht man nun nicht geradeaus weiter (dieser Weg führt zwar auch zum Heimgarten, wir nehmen aber die Wegvariante über den Grat), sondern hält sich links (N) und steigt in wenigen Minuten hinauf zum Grat mit dem ersten Gipfelkreuz (Bergrain). Nun wandert man stets direkt auf dem breiten Gratrücken oder knapp unterhalb nach O, passiert einen weiteren (namenlosen) Gipfel und gelangt schließlich zum Rauheck mit dem dritten Kreuz. Von dort geht es kurz etwas bergab, man folgt weiter dem Grat und passiert die Abzweigung zum Bärenfleck (s. Abstieg). Über den breiten Rücken nach NO bis zu einer flachen Kuppe und in S-Richtung schräg hinauf zum Gipfelaufbau mit Hütte (im Winter idR nicht bewirtschaftet)
__ Abstieg: zurück bis zur o.g. Kreuzung; hier hält man sich rechts (N) und steigt über mittelsteiles, nordseitiges Gelände hinunter zur Bärenfleck-Hütte. Kurz unterhalb der Hütte muss man ein kurzes, aber oft vereistes Steilstück in eine Rinne absteigen und den Bach queren. Dort beginnt ein Waldsteig, dem man recht steil über viele Stufen bergab folgt (dabei werden zwei Wirtschaftswege gequert). Der Steig mündet schließlich in einen Forstweg, wo man sich links hält und zurück nach Ohlstadt gelangt. Der Pp. befindet sich am Ortseingang etwas weiter links...
__ Vorsicht: beide Wege neigen im unteren Teil extrem zur Vereisung - auf jeden Fall Grödel mitnehmen!

Fazit
Perfekte Winterwanderung; als Rundtour sehr abwechlungsreich. Zumeist bestens gespurt, die Schneeschuhe sind oft gar nicht notwendig. Unverständlicherweise wird der finstere, kalte Abstiegsweg deutlich häufiger begangen als der landschaftlich reizvollere, sonnige Aufstiegsweg! Beide Wege neigen zu ekelhafter Vereisung (Grödel), die Lawinengefahr sollte sich auf die o.g. Rinne unterhalb des Bärenflecks beschränken

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