Hochlichtspitze

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Lechquellengebirge, Vorarlberg, Österreich

Höhe:2600mKategorie:Bergtour - mittel
Höhendifferenz: 1050Hm Wintertauglich: nein
Ausgangsort: Älpele bei Lech/Zug
Aufstieg: Oberes Älpele, Göppinger Hütte
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: SO, S

Beschreibung
Zwischen den Wirtschaftsgebäuden des "Älpele" beginnt der Karrenweg zur Göppinger Hütte. In weitem Rechtsbogen führt er erst nach NO, dann nach W zur Alm am Oberen Älpele. Hier verjüngt sich der Karrenweg zum Steig und schlängelt sich bequem durch das Weidegelände (NO). Mit dem Braunarl-Massiv als sperrenden Felsriegel direkt voraus weicht der Pfad erst nach NW, später W aus und erreicht über ein paar wellige Aufschwünge die schön gelegene Göppinger Hütte.
Rechts an der Hütte vorbei und noch ein paar Meter durch ein Schotterfeld nach NW, dann zweigt rechts der gut markierte Pfad zur Hochlichtspitze ab. Im gerölligen Zickzack geht es jetzt an den Felsfuß heran (N); im zunehmend steiler werdenden Geröll-Schrofen-Gelände braucht man stellenweise auch die Hände, um sicher vorwärts zu kommen. Bis zum Gipfel ist man nun im steten Mix aus schmalen Steigspuren auf schuttbeladenen Bändern und leichter Kraxelei (I) unterwegs. Kurz vor dem Gipfel steilt das Gelände nochmal zusätzlich auf; den Felszacken mit dem Kreuz, der mit zwei Personen bereits überfüllt ist, erreicht man in einfacher, aber etwas ausgesetzter Kraxelei (I).
__ Hinweis: der Ausgangspunkt liegt an der Mautstraße von Lech zum Spuller- bzw. Formarinsee. In der Hauptsaison ist die Auffahrt mit dem eigenen Pkw nur frühmorgens und abends erlaubt, dazwischen verkehren Pendelbusse (Haltestelle "Älpele").

Fazit
Im Schatten der Braunarlspitze gelegen, dürfte die Hochlichtspitze vor allem von den Hausgästen der Göppinger Hütte Besuch bekommen. Dabei ist sie auch eine ausgesprochen schöne und aussichtsreiche Tagestour mit idyllischem Hüttenzugang und spannendem Gipfelanstieg. Letzterer ist durchweg steil und geröllbeladen, daher erhöhte Steinschlaggefahr! Einen richtigen Weg findet man hier nicht mehr, dafür gut markierte Steigspuren und leichte Kraxelschrofen (I). Absolute Trittsicherheit ist hier ein Muss!

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