Hohe Aifnerspitze
(alias Wonnenkopf)

--> Fotos

Ötztaler Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2779mKategorie:Bergtour - leicht
Höhendifferenz: 800Hm Wintertauglich: bedingt
Ausgangsort: Aifner Alm
Aufstieg: Aifner Alpe, Kleine Aifnerspitze
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: W, NW

Beschreibung
Direkt zwischen den Almgebäuden beginnt der markierte Steig zur Aifnerspitze; zunächst führt er in N-Richtung mittelsteil durch schönes Almgelände. Nach einem kurzen Schwenk nach NO und einem Flachstück zieht der gut begehbare Weg schräg durch eine Hangflanke (N) bis zu einer flachen Kuppe, von der man den Weiterweg zum Vorgipfel der Kleinen Aifnerspitze schon einsehen kann.
Gemäß der Wegweiser hält man sich hier scharf rechts und steigt etwas steiler, aber problemlos in Serpentinen hinauf zum Vorgipfel mit dem kleinen Kreuz (S).
Ein paar Meter geht es jetzt wieder hinunter, man passiert ein originelles Steinhüttchen und einen kurzen Gratabschnitt und gelangt so an den eigentlichen Gipfelaufbau (SO). Über ein paar steilere Schrofen erreicht man eine Geländekante, wo sich wiederum ein kurzer Gratgang in steiler Wiesenflanke anschließt. Die letzte Etappe zum Gipfel wirkt dank des überdimensionalen Gipfelkreuzes näher als sie ist und besteht aus gerölligen Steigspuren und Blockwerkhalden in steilem Gelände (nur an wenigen Stellen exponiert).
__Hinweis: die Auffahrt zur bewirtschafteten Aifner Alm ist erlaubt (Stand 2013) und erfolgt auf einem einspurigem Schottersträßlein. Selbiges zweigt an der Verbindungsstraße Pitztal-Kaunertal südlich der Pillerhöhe ("Gacher Blick") ab.

Fazit
Wieder mal ein Berg mit exzellentem "Preis-Leistungsverhältnis" und allen Zutaten einer empfehlenswerten Bergtour: wunderbares Gelände und schöne Aussicht quasi ab Parkplatz, gute Bergwege in größtenteils gutmütigem Gelände, ein Gipfel mit "unverbautem" 360-Grad-Blick und eine gastfreundliche Hütte für die Einkehr! Bei guten Verhältnissen sollten halbwegs trittsichere Bergsteiger mit der Aifnerspitze keine Probleme haben, nur am letzten Gipfelaufschwung muss man ein wenig Blockwerk-Turnen und stellenweise mal die Hände benutzen. Mit einem Panorama von der Zugspitze bis zum Reschenpass und vom Verwall bis zum Gepatschferner spielt die Aifnerspitze in der Top-Liga der Aussichtslogen.

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