Hoher Dieb

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Ortlergebirge, Südtirol, Italien

Höhe:2730mKategorie:Wanderung - leicht
Höhendifferenz: 1250Hm Wintertauglich: bedingt
Ausgangsort: Kastellbell/Freiberg, Pp. Freibergmahd
Aufstieg: Latschiniger Alm, Kofelraster Seen
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: N

Beschreibung
Vom Pp. noch kurz entlang der nun gesperrten Fahrstra?e, nach wenigen Metern zweigt rechts ein Steiglein zur Latschiniger Alm ab. Relativ steil, aber immer gut gangbar windet sich der Pfad durch schönen Lärchenwald und Wiesen hinauf zum urigen Latschiniger Alm-Hüttchen. In gleicher Richtung weiter zunächst rechts, dann links vom Bach auf einem steinigen Steiglein über einige Wellen und Aufschwünge hinauf zu einer Geländekante mit Wegweiser. Nun mit etwas Höhenverlust nach S hinunter zum ersten der Kofelraster Seen. Man wandert ein Stück an seinem rechten Ufer entlang und steigt kurz und steil auf den nächsten Felsriegel hinauf. Oben angekommen, verliert man die Höhe gleich wieder, um zum Ufer des zweiten Kofelraster Sees abzusteigen. Auch hier geht man wieder ein Stück am rechten Ufer entlang, bis ein auf einen Felsen gemalter Wegweiser nach rechts den Hang hinauf weist - das Tagesziel mit dem grossen Kreuz ist ohnehin schon seit einiger Zeit sichtbar. Nun trennt uns nur noch ein langer Wiesenhang vom Gipfel - auf gutem Steig stets nach SW hinauf zum Grat; dort über ein paar Schrofen und etwas Blockwerk in wenigen Minuten nach links hinüber zum Kreuz.
__ Hinweis: den Ausgangspunkt erreicht man, indem man von Kastellbell über Marein und Latschinig auf einem steilen, einspurigen Strässlein nach Freiberg hinauf fährt. Nach den letzten Häusern geht es als Schotterstra?e noch um einige enge Kehren herum, bis das Ende der Fahrstra?e mit Parkplatz und Info-Tafel erreicht ist.

Fazit
Sehr gutmütige Wanderung ohne schwierige oder ausgesetzte Stellen, lediglich ein wenig Trittsicherheit für die wenigen Blockwerk-Halden ist von Nöten. Der schöne Lärchenwald und das nette Almhüttchen sorgen für Abwechslung, die beiden Seen vermitteln fast schottisches Highland-Gefühl. Vom Gipfel schöne Ausblicke nach S und N, der Blick auf die prominentesten Gipfel der Ortlerberge ist durch das Hasenöhrl verstellt. Insgesamt auch für nicht so geübte Bergsteiger geeignet, falls entsprechende Kondition vorhanden.

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