Hundsalmjoch

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Brandenberger Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:1637mKategorie:Wanderung - leicht
Höhendifferenz: 1050Hm Wintertauglich: bedingt
Ausgangsort: Maria Stein
Aufstieg: Berggasthof Buchacker
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: S, W

Beschreibung
Kurz unterhalb des Wanderparkplatzes des verstreut liegenden Weilers Embach beginnt die Fahrstraße zum Alpengasthof Buchacker. Auf ihr arbeitet man sich -zügig an Höhe gewinnend- Kehre um Kehre hinauf (Grundrichtung NW). Vorbei am Gedenkstein für die Erbauer der Straße gelangen wir nach gefühlt tausend Kehren und einer längeren Querung nach W an eine Einmündung, wo der Forstweg aus Hinterthiersee dazu stößt. Hier halten wir uns rechts (N) und erreichen über welliges Wiesengelände bald den Alpengasthof Buchacker. In gleicher Richtung geht es in ein paar weiten Serpentinen hinauf zu einem ausgeprägten Wiesenrücken. Immer dem breiten Weg folgend (NO) findet man auf dem weitläufigen Plateau wieder einen Wegweiser, der uns auf Höhe eines Almgebäudes nach halbrechts (NO) schickt. Der schmale Steig ist kaum markiert, aber deutlich zu erkennen: zunächst gewinnt man kaum Höhe und "unterwandert" den Gipfelstock des Hundsalmjochs in einer weiten Querung nach O. Bei einem Jägersitz knickt das Steiglein dann nach links ab und folgt einem Steinmäuerchen in direkter Linie nach oben (dabei werden die fehlenden Höhenmeter zügig abgearbeitet). Nun sind in den Almwiesen und Latschengürteln noch ein paar wellige Aufschwünge zu meistern, dann taucht rechter Hand auf einem Felsvorsprung schon das Gipfelkreuz auf.
__ Tipp: stramme Bergradler können das lange Stück bis zum Almgasthof Buchacker auch mit dem MB zurücklegen.
__ Hinweis: wir werden die Tour definitiv nochmal wiederholen und dann einen Besuch der Hundsalm-Eishöhle und/oder des benachbarten Köglhörndl einplanen. Beides war aufgrund des Wetters bzw. der Jahreszeit nicht möglich.
__ Hinweis: vom Wallfahrtsort Maria Stein fährt man noch gut 1km entlang der Hauptstraße nach SW, dann biegt man bei einem Tagungshotel nach N ab. Auf dem schmalen Sträßchen folgt man dann durchgehend der Beschilderung zum gebührenpflichtigen Wanderparkplatz am Waldrand (2,- €, Stand 2016)

Fazit
Es gibt sicher abwechslungsreichere Wanderwege als den langen Forstweg-Hatscher, auf dem man in unzähligen Kehren zum Gasthof Buchacker hinaufstapft. Ist man erst mal vom Fahrweg-Gewimmel abgebogen, wird es zunehmend netter: das Steiglein zum Gipfel lässt sich gut und zügig gehen und bietet -sofern das Wetter es zulässt- schon schöne Ausblicke ins Inntal. Dies ist auch die Stärke des eigentlich eher schwach ausgeprägten Gipfels: man thront quasi in Falllinie direkt über dem Inntal und sollte eigentlich tolle Ausblick auf die Tuxer und Kitzbüheler Alpen, den Wilden Kaiser und die Hohen Tauern haben (was der Autorin aber wetterbedingt nicht vergönnt war).

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