Kleiner Gilfert

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Tuxer Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2388mKategorie:Wanderung - mittel
Höhendifferenz: 1100Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Weerberg, Parkplatz Innerst
Aufstieg: Untere Nurpensalm, "Friedensweg"
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: NW,

Beschreibung
Direkt am gebührenpflichtigen Parkplatz von Innerst zieht der Fahrweg in einer Kehre nach oben (Kennzeichnung "Friedensweg"). Zunächst in O-, dann SO-Richtung folgt man dem Fahrweg hinein ins Nurpenstal, zwei beschilderte Abzweigungen linker Hand zum Gilfert darf man ignorieren. In moderater Steigung immer weiter taleinwärts, vorbei an der Stalleralm überquert man schließlich unterhalb der Unteren Nurpensalm den Bach. Bis zur Alm muss man gar nicht hinauf, schon etwas unterhalb zweigt der Fahrweg linker Hand ab und führt mit etwas Höhenverlust wiederum hinunter zum Bach, den man erneut überquert. Am gegenüberliegenden Ufer gabelt sich der Fahrweg nochmal; wir nehmen nun die linke, bergauf führende Trasse, die in weiten Kehren hinaufführt zum Hochleger der Unteren Nurpensalm (O). Kurz danach trifft man auf eine weitere Verzweigung: obwohl der Gipfel rechts oberhalb schon klar zu erkennen ist, wird man zunächst noch nach links geschickt (N). Nach wenigen Minuten zweigt aber der sog. "Friedensweg" rechter Hand ab und leitet -nun wiederum in SO-Richtung- durch den Wiesenkessel unterhalb des Pfaffenbichl. In gleichbleibender Richtung geht es über mittelsteiles Gelände und ein paar Bachläufe auf den Gipfelaufbau des Kleinen Gilfert zu. Der felsige Gipfelstock wird nach links umgangen und von O her über ein einfaches Steiglein erstiegen.
__ Hinweis: auf dem gesamten "Friedensweg" wie auch am Gipfel begleiten uns Symbole der verschiedenen Weltreligionen. Sie wurden - genau wie das sehenswerte Gipfelkreuz- von Häftlingen einer JVA gefertigt.

Fazit
Der Kleine Gilfert war bisher -wenn überhaupt- eher als weite, aber einfache Skitour bekannt. Erst mit Installation des "Weltreligionen-Kreuzes" nebst Friedensweg und durch entsprechende Werbung wurde der kleine Bruder des Gilfert auch als Wanderberg bekannt. Die Aussicht vom Gipfel ist nicht schlecht, bleibt aber auf die angrenzender Täler beschränkt. Bergsteigerisch macht Gilfert jun. erst im oberen Bereich Spaß, im unteren Teil verlangen die wenig abwechslungsreichen Forstweg-Schlaufen etwas Durchhaltevermögen.

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