Lärchkogel
(alias Lerchkogel)

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Karwendel, Bayern, Deutschland

Höhe:1688mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 950Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Fall
Aufstieg: Stierschlaghütte, Lärchkogel-Niederleger, Lärchkogel-Hochleger
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: N

Beschreibung
Vom Wander-Pp. am südlichen Ortsende auf der Forststra?e nach S (Ausschilderung Gasthaus "Aquila"), über die erste Dürrach-Brücke und längere Zeit (ca. 3.5km) flach am östlichen Bachufer entlang nach S bis zu einer beschilderten Abzweigung ("Lärchkogel"). Nun wird man die wenigen bisher geschafften Hm gleich wieder los, in dem man hinunter zum Wehr steigt; über die Brücke und weiter auf dem Forstweg bis zur Stierschlaghütte. Hier folgt man der Forststra?e noch durch eine "Schlaufe", dann zweigt rechter Hand das beschilderte Steiglein ab. Nun stets in SO-Richtung über Wiesen und durch lichten Wald in wechselnder Steilheit hinauf zu den Hütten des Lärchkogel-Niederlegers.
Direkt hinter der Kapelle biegt man links ab und steigt gemütlich hinauf zu einem weiteren Hüttchen. Dort hält man sich ein wenig mehr rechts (S), um im folgenden flachen Gelände den Durchschlupf im Wald zu erwischen. Jenseits mit etwas Höhenverlust in eine weitläufige Senke, die man in SO-Richtung durchquert (Wegweiser). Der nachfolgende Steilhang ist einfacher als es zunächst den Anschein hat, sofern man die richtige Rampe erwischt: zunächst ein kurzes Stück halblinks hinauf, dann scharf nach rechts und die gesamte Hangbreite entlang einiger Zaunpfosten hinaufqueren. Kurz unterhalb des Geländerückens wieder links halten, damit hat man dann auch schon die offene Fläche der Lärchkogel Hochlegers erreicht. Auf Höhe der hintersten Hüttchens nach links (O) und über offenes Gelände und einen kurzen Latschengürtel hinauf zum bald sichtbaren Gipfelkreuz nebst Brotzeit-Bank.
__ Vorsicht: bei fehlender Spur und viel Schnee könnte die Orientierung zwischen Forstweg und Niederleger trotz frischer Markierungen schwierig werden.

Fazit
Vom Charakter her ist der Lärchkogel mehr eine etwas längere Winter-Wanderung als eine Bergtour. Nichts an ihm ist spektakulär oder schwierig, das Gelände bleibt immer gutmütig und ist auch für Schneeschuh-Neulinge bestens geeignet. Aufgrund des welligen Geländes mit nur kurzen Steilpassagen sollte sich die Lawinengefahr trotz N-Ausrichtung sehr in Grenzen halten. Trotz der geringen Höhe hat die Tour durchaus ihren Reiz, denn man befindet sich quasi im Herzen des Karwendels und hat eine wunderbare 360-Grad-Aussicht auf die Karwendelberge rundherum und den Sylvenstein-See - Sonnenbank am Gipfel inclusive. Ausserdem wird man am Lärchkogel wohl nie die grossen Menschenmengen treffen, denn dazu sind die benachbarten Skiberge Schafreuter, Schönalmjoch und Juifen zu prominent. __ Tipp: Der etwas langweiligere Teil der Tour, der lange, flache Forstweg-Hatscher zu Beginn und am Ende, lässt sich ggf. auch per Rad zurücklegen (i.d.R. geräumt)

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