MaurerbergSchneeschuhtour Maurerberg, Dolomiten/Lüsener, Südtirol

Maurerberg

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Dolomiten/Lüsener, Südtirol, Italien

Höhe:2332mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 500Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Pp. "Pe de Börz" nahe Würzjoch
Aufstieg: Maurerberghütte, Alfreider Joch
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: S

Beschreibung
Am rechten Ende des Pp. "Pe de Börz" beginnt der meist gewalzte Fahrweg zur Maurerberghütte. Gleich zu Anfang verliert man ein paar Meter Höhe, an einer beschilderten Gabelung hält man sich an den linken, oberen Weg (NO). Im Prinzip könnte man jetzt bis zur Hütte auf dem Fahrweg bleiben, meist sind aber kurzweiligere Abkürzer gespurt. Der erste zweigt meist kurz nach o.g. Gabelung links ab und schlängelt sich in angenehmer Steigung durch den Wald, bis man wieder auf die Fahrstraße trifft. Ihr folgt man weiter (N), wobei man den Abzweig zur Ütia de Pecol ignorieren darf. Dort, wo der Waldgürtel in freies Gelände übergeht, ist linker Hand in der Regel der zweite Abkürzer angelegt: man stapft mittelsteil eine weitläufige Wiese hinauf und hält dann links auf eine Geländeschulter zu. Dort trifft man wiederum auf den Fahrweg, auf dem man in wenigen Minuten die im Winter geschlossene Maurerberghütte erreicht.
Rechts vom Kinderspielplatz steigt man einen kurzen, mittelsteilen Hang hinauf, der schon bald in einen breiten, nur sanft gewellten Kamm übergeht. Nahezu beliebig kann man in NW-Richtung zum Alfreider Joch hinaufspazieren, wo der Kamm nach N abknickt. Bis zum schon lange sichtbaren Gipfelkreuz fehlen nun nicht mehr viele Höhenmeter, aber ein paar gemütliche Kuppen und Senken müssen noch über- bzw. durchwandert werden.
__ Hinweis: Der Ausgangspunkt, der große Pp. "Pe de Börz", liegt an der Straße, die von St. Martin in Thurn im Gadertal hinaufführt zum Würzjoch, ca. 2km unterhalb der Passhöhe. Achtung: Im Winter ist das Würzjoch nur von der Gadertaler Seite aus erreichbar, die anderen Auffahrten sind gesperrt!

Fazit
Der Maurerberg ist eine gemütliche Halbtagestour, die durch das komplett harmlose Gelände und die überschaubare Höhendifferenz auch für jeden Schneeschuh-Neuling zu schaffen sein sollte. Die gesamte Tour ist völlig ohne "Problemzonen" und man muss weder ausgesetzte noch übermäßig steile Stellen fürchten, sodass sie auch bei angespannter Lawinenlage meist noch vertretbar ist. Zuverlässige Beschilderungen und eine so gut wie immer vorhandene Spur machen -zumindest bei normalen Sichtverhältnissen- die Orientierung einfach. Für recht wenig Mühe bekommt man ein durchaus ansprechendes Panorama geboten: während der benachbarte Peitlerkofel, das Heiligkreuzmassiv und die Marmolada uns schon beim Aufstieg begleiten. öffnet sich am Gipfelplateau auch noch der Blick übers Pustertal hinweg zum Stubaier und Zillertaler Hauptkamm.

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