Naviser Sonnenspitze

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Tuxer Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2619mKategorie:Wanderung - schwer
Höhendifferenz: 1150Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Navis
Aufstieg: Peer-Alm, Naviser Jöchl
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: S, W

Beschreibung
Vom Parkplatz wandert man zunächst bequem auf dem Fahrweg zur Jausenstation Peer-Alm (NO). Hinter dem Gebäude folgt man der Beschilderung zur Zehenten-Alm nach links und erreicht die in der Weidesaison bewirtschaftete Hütte über weitere Fahrweg-Schlaufen (NO). In gleicher Richtung auf einer Fahrspur weiter, die nach dem Durchschreiten eines Weidegatters etwas undeutlich wird. Geradeaus weiter über die Almwiese, bald taucht etwas nach rechts versetzt das in einer Mulde liegende Hüttchen der Grafmart-Alm auf. Dort trifft man wieder auf deutliche Markierungen, anhand derer man in N-Richtung die Almflächen hinaufwandert. Über einen etwas steileren Aufschwung in eine Mulde und auf deutlichem Steig - etwas nach links ausholend- in die Einsattelung des Navider Jöchls.
Vom Naviser Jöchl folgt man zunächst der Beschilderung zur Lizumer Hütte (O). Nach einem flachen Wegstück muss man aufpassen, die Abzweigung nach links (NO) nicht zu verpassen (Aufschrift auf einem Fels). Steil geht es die Hangflanke hinauf und flach links um den kreuzgeschmückten Klettergipfel herum; den gutmütigeren Wander-Gipfel dahinter erreicht man über einfache Schrofen.
__Hinweis: den Ausgangspunkt erreicht man, indem man am Ortsende von Navis links abbiegt und der Beschilderung zur Peer-Alm folgt. Nach ein paar Serpentinen und den letzten Höfen trifft man auf zwei gebührenpflichtige Parkplätze.

Fazit
Das Naviser Tal dürfte im Winter weitaus mehr Besuch bekommen als im Sommer. Entsprechen geruhsam und fast schon einsam geht es dort im Sommer zu, die baumlosen S-Hänge, über die man größtenteils ansteigt, sind aber primär im Frühsommer und Herbst zu empfehlen. Bis zum Naviser Jöchl bewegt man sich auf Fahrwegen oder gutmütigem Weidegelände, auch im Gipfelbereich hat man es nur punktuell mit grobem Blockwerk oder steilen Schrofen zu tun. Insgesamt eine eher unspektakuläre Tour. Die Aussicht wird vom Olperer und dem Blick auf den Hintertuxer Ferner dominiert, im N lohnt der Blick auf die Karwendel-Nordkette.

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