Ottenspitze
(alias Ultenspitze)

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Tuxer Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:21179mKategorie:Schneeschuhtour - mittel
Höhendifferenz: 800Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Schmirn, "Lorles-Siedlung"
Aufstieg: Direktanstieg über den Auer Berg
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: NW

Beschreibung
Vom Pp. geht es gleich etwas steiler los; die grosse Wiese oberhalb des Pp. wird beliebig nach rechts oben (S) durchquert. Nach dem Durchschlupf im Zaun wendet man sich scharf nach links (SO) und folgt -zunächst flach, dann wieder steiler- einer markanten Waldschneise. Im Prinzip gibt diese Waldschneise auch weiterhin die Route vor, dabei wird viermal ein Forstweg gekreuzt (die Grundrichtung SO wird immer beibehalten). Nach einem steilen Aufschwung erreicht man schließlich eine weite Lichtung, die man flach geradeaus überquert (nicht rechts aufsteigen!). An einer Wildfütterung geht es entlang des Sommerwegs wieder in den Wald hinein und durch einen kurzen, aber steileren Aufschwung hinauf in das freie Gelände direkt unterhalb der Ottenspitze (Gipfelkreuz bereits in Sicht). Hier gabeln sich oft die Spuren; zur Ottenspitze hält man sich stets rechts von einem Holzzaun und steigt -das jeweils beste Gelände nutzend- zunehmend steiler die freien Hänge hinauf. Man erreicht den Gratrücken über einen sehr steilen Aufschwung, das Gipfelkreuz befindet sich wenige Meter nach links versetzt.
__ Hinweis: der Ausgangspunkt liegt zwischen St.Jodok und Schmirn bei der Siedlung "Lorleswald"; Pp. direkt neben dem "Schmirner Stadl"

Fazit
Kurze, aber knackige Tour, bei der die Höhenmeter ziemlich effizient "abgearbeitet" werden. Dank der markanten Waldschneisen ist die Orientierung überwiegend einfach, allerdings ist dadurch der untere Teil des Aufstiegs auch nicht besonders abwechslungsreich. Erst mit dem Erreichen des freien Geländes wird es interessanter; der Gipfelblick ist nicht schlecht, aber auch etwas begrenzt. Insgesamt gibt es wohl lohnendere Touren im Brennergebiet... Daß die Ottenspitze ein Berg für ungünstige Verhältnisse ist, mag für die unteren 2/3 des Aufstiegs zutreffen, die sehr steilen, nordseitigen Gipfelhänge sind aber durchaus kritisch zu beurteilen

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