Pfoner Kreuzjöchl

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Tuxer Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2640mKategorie:Wanderung - mittel
Höhendifferenz: 1150Hm Wintertauglich: bedingt
Ausgangsort: Navis, Pp. am Ende der Fahrstra?e beim Latterer-Hof
Aufstieg: Weg #22, Wetterkreuz
Abstieg: Übergang zum Mislkopf, Weg #19b
Hauptexposition: SO (Aufstieg); S, SO (Abstieg)

Beschreibung
__Aufstieg: Vom Pp. den Fahrweg in Richtung Peer-Alm benutzen (NO); kurz vor Erreichen der selben an einer Abzweigung scharf nach links (Beschilderung "Seapen-Alm"). Auf dem Forstweg auf vielen Kehren stets weiter Richtung "Seapen-Alm" (W, NW); wer sie entdeckt, kann auch die markierten, aber unbeschilderten Abschneider zwischen den Forstweg-Schlaufen benutzen. Ist das durch ein grosses Wetterkreuz verzierte Plateau erreicht und die Seapen-Alm geradeaus in Sicht, zweigt links ein schmales Steiglein ins Heidekraut ab (Beschilderung "Pfoner Kreuzjöchl"). Nun stets in NW-Richtung über welliges Wiesengelände bis zum Fuß des Felsriegels des "Rauhen Kamms". In gleicher Richtung auf den schwächsten Punkt des Kamms zuhalten und über ein wenig Schotter und etwas steileres Wiesengelände in weitem Linksbogen hinauf zum Grat und dem wenig ausgeprägten Gipfel
__Übergang: der Übergang zum Mislkopf ist einfacher als es zunächst den Anschein hat: erst über Steigspuren direkt auf der Grathöhe nach SW an den Fuß des schroffen Felskopfes. Kurz ein paar Meter nach rechts (W) hinunter (Vorsicht: unangenehmes Gebrösel) zum Beginn der Versicherungen; in einfacher Kraxelei, tw. etwas exponiert hinauf auf den Felszahn. Das Kreuz des Mislkopfs befindet sich etwas unterhalb und ist in wenigen Minuten - nun wieder über ein kleines Steiglein- zu erreichen
__Abstieg: dem Grat des Mislkopf in SW-Richtung folgen (Weg #19), auf ca. 2200m Höhe soll angeblich Weg #19b nach NO abzweigen. Wer ihn -wie wir- nicht findet, kann an geeigneter Stelle einfach weglos zum weithin sichtbaren Karrenweg absteigen, der parallel zum "Rauhen Kamm" verläuft. Dort nach links (NO); an einem verfallenen Hüttchen verliert sich der Karrenweg zwar, führt aber -endlich auch markiert und beschildert- als Steiglein weiter nach NO, bis schließlich der Aufstiegsweg gekreuzt wird. Abstieg wie gehabt.

Fazit
Gutmütige Wiesen-Wanderung in den im Sommer traditionell wenig frequentierten Tuxer Alpen; schöner Blick auf Stubaier und Zillertaler Alpen. An- und Abstieg erfolgen ausschließlich über harmloses Wiesengelände ohne exponierte Stellen; lediglich der Übergang dazwischen erfordert Trittsicherheit, kurzzeitig auch etwas "Handarbeit"

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