Rappenspitze

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Karwendel, Tirol, Österreich

Höhe:2223mKategorie:Bergtour - leicht (Aufstieg)
Höhendifferenz: 1150Hm Wintertauglich: nein
Ausgangsort: Pertisau, Pp. Falzthurn-Alm
Aufstieg: Falzthurnalm, Dristlalm
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: N (Aufstieg)

Beschreibung
Direkt an der Falzthurn-Alm beginnt linker Hand das ausgeschilderte Steiglein zur Rappenspitze. Es schlängelt sich gleich recht steil durch den Wald, quert einen Wirtschaftsweg und führt dann -unvermindert steil und sehr geröllig- im Zickzack am rechten Rand einer großen Schuttreisse nach SO. Eine ganze Weile geht es so dahin, bis man hinter einer Geländekante plötzlich auf sanftes Almgelände trifft und schon bald die unbewirtschaftete Drist-Alm erreicht(S). Halblinks (SO) geht es weiter, wo man auf gutem Steig den mittelsteilen, licht bewaldeten Hang hinaufstapft. Kurz hinter einem Holzhüttchen kommt man erneut an eine Geländekante, wo man einige der mühsam erworbenen Höhenmeter gleich wieder einbüßt: mit Höhenverlust über einen Gratrücken und rechter Hand um eine Felswand herum; dann geht es wieder zügig nach oben (SW) bis zum Beginn eines großen Geröllfelds rechter Hand. Dieses wird auf einer Steigspur gequert (Vorsicht: langlebige Altschnee-Felder); anschließend warten noch etliche recht steile Serpentinen (W). Man gelangt in einen begrünten Kessel mit Wegweiser, hier hat man das Gipfelziel als hübsche Haifisch-Flosse schon vor Augen. Wir halten uns rechts (W) und wandern über einfaches Wiesengelände hinauf zum breiten Gratrücken, der in wenigen Minuten nach links hinüberleitet zum Gipfelaufbau (S). Dieser sieht anspruchsvoller aus als er ist, auf gerölliger Steigspur lässt er sich bei guten äußeren Bedingungen unproblematisch und zügig ersteigen.
__ Hinweis: der Ausgangspunkt liegt direkt an der Falzthurn-Alm, die man von Pertisau am Achensee über eine mautpflichtige Fahrstraße erreicht (Beschilderung "Karwendeltäler"), 4,50€ (Stand 2014)

Fazit
Hier ist alles typisch Karwendel: die wunderschöne Naturkulisse, die dramatische Bergszenerie und die gerölligen Steige. Schon ab der Drist-Alm ist die Tour landschaftlich reizvoll, am Gipfelblick fasziniert besonders das "Mittendrin-Gefühl" mit Karwendel-Blick nach allen Seiten. Bei guten äußeren Bedingungen muss man keine Schwierigkeiten fürchten, allerdings muss man Trittsicherheit für das typische Karwendel-Gebrösel mitbringen (besonders beim Abstieg) und in dem großen Schuttfeld lange mit Altschnee rechnen.

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