Saalkogel

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Kitzbüheler Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2006mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 1100Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Aurach
Aufstieg: Bochumer Hütte, Rauber
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: NW, W

Beschreibung
Vom Winterparkplatz der Bochumer Hütte (=Kelchalm) folgt man dem gewalzten Forstweg (=Rodelbahn) am Wieseneggbach entlang flach nach SO. Kurz hinter dem Sommerparkplatz trifft man auf eine Verzweigung; hier hält man sich der Beschilderung gemäss links und folgt weiter der Rodelbahn über ein paar steilere Serpentinen hinauf zur Kelchalm.
Oberhalb der Hütte befindet sich eine mittelsteile Waldschneise, die man nach rechts oben durchquert (O). Man überwindet einen kleinen Bach und hält sich weiterhin rechts (SO), um ein kurzes Waldstück zu durchwandern. Nach wenigen Minuten hat man wieder ein grössere Lichtung erreicht und hält sich nun halblinks, um wieder die ursprüngliche O-Richtung einzunehmen. Über recht steile Lichtungen geht es nun im Zickzack am Waldrand entlang; nach einer Geländekante lehnt sich der Hang etwas zurück und man trifft auf eine querlaufende Forststra?e; dort rechts. Man folgt der Forststra?e ein kurzes Stück, bis man wieder in offenes Gelände gelangt. Dort verlässt man den Forstweg nach links und steigt -nahezu beliebig- nach O hinauf zum breiten Verbindungskamm zwischen Laubkogel, Hahnenkampl und Rauber. Hier hält man sich rechts (SO) und steigt über ein paar gutmütige Aufschwünge hinauf zum kreuzgeschmückten Gipfel des Rauber.
Wer nun noch zum Saalkogel möchte, muß den Rauber in SO-Richtung verlassen und dabei ein paar Meter Höhenverlust in Kauf nehmen. Dabei kann man entweder den etwas steileren direkten Weg wählen (dabei ausreichend Abstand zu den überwechteten Abstürzen links halten) oder -mit ein paar zusätzlichen Metern Höhenverlust- mehr über die rechte Flanke aufsteigen (flacher).
__ Hinweis: der Ausgangspunkt (Winterparkplatz der Kelchalm) befindet sich am südlichen Ortsende von Aurach. Man biegt beim Gasthof Hechenmoos nach O ab und darf noch bis zum geräumten Pp. an einer Kapelle fahren (gebührenfrei)
__ Hinweis: die Kelchalm ist im Winter bewirtschaftet und verleiht auch Schlitten
__ Tipp: für Unermüdliche lässt sich die Tour nahezu beliebig erweitern: entweder Richtung NW zum Laubkogel oder Richtung NO zum Staffkogel

Fazit
Zugegeben: es gibt Spannenderes als den langen, schattigen "Forstweg-Hatscher" zur Kelch-Alm! Hat man den aber mal geschafft, erwartet einen schönstes Schneeschuhgelände bis zum Gipfel, bzw. den Gipfeln, denn die Tour ist nahezu beliebig erweiterbar. Und für den Rückweg kann man sich ja an der Kelchalm einen Schlitten leihen! Technische Schwierigkeiten gibt es auf der Tour eigentlich keine; lediglich die recht steile, aber nicht allzu lange Etappe durch die Waldlichtungen oberhalb der Hütte ist etwas schweißtreibend, lässt sich mit Schneeschuhen aber gut begehen. Danach gibt es nur mehr offenes, weitläufiges Gelände mit viel Platz für die persönliche Lieblingsspur und Aussicht vom Feinsten. Etwas Kondition ist aber schon nötig, dank des langen Zustiegs zieht sich die Tour mehr als die Hm vermuten lassen.

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