SalfeinsSchneeschuhtour Salfeins, Stubaier Alpen, Tirol

Salfeins

super Tour --> Fotos

Stubaier Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2000mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 1000Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Grinzens
Aufstieg: Senderstal, Salfeiner Alm
Abstieg: Figl, Nederhütte
Hauptexposition: N, O (Aufstieg), N (Abstieg)

Beschreibung
__ Aufstieg: Vom Parkplatz des Sportcafés am östlichen Ortsende von Grinzens (Parkgebühr 4,-€, Stand 2018; 2,-€ werden auf die Konsumation angerechnet) wandert man flach auf dem Fahrweg, der im Winter als Rodelbahn dient, ins Senderstal hinein Richtung Kemater Alm (S). Gemächlich steigend führt der meist gut gewalzte Weg an einer Wasserfassung und einem kleinen Kraftwerk vorbei, wechselt die Bachseite und passiert eine hölzerne Kapelle. Immer links vom Bach geht es mit kurzen Anstiegen weiter taleinwärts, bis sich am sog. "Kaserl" das Tal weitet (Gehzeit bis hier: knapp 1h). Hier verlassen wir den Zustieg zur Kemater Alm und überqueren bei einem Schilderbaum die Brücke nach rechts (W). In nur wenig ansteigenden Kehren folgen wir nun dem Forstweg zur Salfeiner Alm (NW), alternativ könnte man bei unkritischer Lawinenlage dem in einer Kehre beginnenden Steig folgen (beschildert; kürzer, aber steiler). Kurz vor der Salfeiner Alm kommen beide Varianten wieder zusammen, für ein paar Minuten bleibt man noch auf dem Forstweg, bis man das erste Hüttchen der Alm über sich erblickt. Nun wird man die letzte Kehre des Forstwegs kaum noch ausgehen, sondern etwas steiler direkt hinaufsteigen zu den beiden Hütten mit dem Almkreuz. Die breite Waldschneise dahinter kann man nach Belieben ersteigen, dann gelangt man über eine kleine Mulde zu einem längeren, mittelsteilen Hang mit lichtem Bewuchs (NW). In W-Richtung geht's weiter und nun im freien Gelände über ein paar gutmütige Wellen und Kuppen hinauf zu einer flachen Einsattelung im Kammverlauf. Hinter dem Durchschlupf hält man sich halb rechts (NW), steigt ganz kurz etwas steiler hinauf auf eine Kuppe und kann von dort schon halb rechts voraus den flachen Gipfel Salfeins mit der orange-farbenen Markierungsstange erkennen. Im leichten Bogen umrundet man linksherum den Salfeiner See und spaziert gemütlich zum höchsten Punkt.
__ Abstieg: Direkt in N-Richtung schlendert man im weitläufigen Gelände hinunter zum vorgelagerten Aussichtspunkt "Figl" mit Kreuz. Dahinter wird es nur kurzzeitig etwas steiler, dem bestens markierten Sommerweg folgt man über einen schwach ausgeprägten Rücken in den dichten Wald hinein. Im folgenden orientiert man sich immer am Sommerweg, der alle steilen Abschnitte geschickt umgeht und über Waldschneisen und Lichtungen ohne große Umwege direkt hinunterführt zur privaten Nederhütte (N). Hier kann man entweder weiter auf dem bewährten Steig durch den Wald stapfen oder den weiten, flachen Kehren der hier beginnenden Forststraße folgen. Da sich beide Wege noch einige Male kreuzen (stets mustergültig beschildert), kann man sich jedes Mal auf's Neue entscheiden. Sowohl Forstweg als auch Steig enden am Grinzenser Sportzentrum, wo man direkt vor dem obersten Sportplatz scharf rechts in den Rundweg #51 einbiegt (O). Er führt nahezu ebenerdig an der steilen Hangflanke entlang und erreicht auf Höhe der Wasserfassung wieder das vom Aufstieg bekannte Senderstal. Nun sind es nur noch ein paar Minuten talauswärts zurück zum Parkplatz beim Sportcafé.

Fazit
Absolut unproblematische und abwechslungsreiche Rundtour auf einen unspektakulären, aber recht aussichtsreichen Gipfel. Das Wort "Gipfel" ist eigentlich unpassend (Salfeins ist eigentlich nur eine wenig ausgeprägte Kuppe mit Markierungsstange), aber der schöne Blick in die Stubaier Bergwelt zwischen Senderstal und Fotscher Tal, der Paradeblick auf die Kalkkögel und die Karwendel-Nordkette bescheren ein durchaus gipfeltaugliches Panorama. Der Aufstieg bietet, wenn man den langen "Talhatscher" mal hinter sich gebracht hat, ideales, freies Schneeschuhgelände ohne Orientierungsschwierigkeiten. Der Abstieg verläuft durchwegs durch Wald, ist in der Regel aber gut gespurt und mit mustergültigen Markierungen versehen. Hakelige oder ausgesetzte Stellen muss man auf beiden Routen nicht fürchten.

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