Schärtenspitze

Berchtesgadener Alpen, Bayern, Deutschland

Höhe:2153mKategorie:Klettersteig - leicht
Höhendifferenz: 1350Hm Wintertauglich: nein
Ausgangsort: Ramsau/Hintersee
Aufstieg: Schärtenalm, Hochalm, Eisbodenscharte
Abstieg: Blaueis-Hütte, Schärtenalm
Hauptexposition: NW, O (Aufstieg); SW, N (Abstieg)

Beschreibung
__ Aufstieg: auf dem Forstweg erst nach S, dann SO bis kurz vor die Schärtenalm. Bei einem Holzhaus auf unscheinbarem, sehr schmalem Steig nach links (unmarkiert) und zuerst mit leichtem Höhenverlust nach O, dann nach SO, bis man auf eine grosse freie Fläche mit einer Diensthütte trifft (dort Einmündung in den Steig von der Eckau-Alm). Nun - wieder markiert - steil rechts (S) hinauf zur Hochalm.
Von dort über Wiesen und unangenehmes Geröll nach SW hinauf zum Felsfuss. In einer Rinne kraxelt man über seilversicherte Schrofen hinauf zum Grat ("Eisbodenscharte") und folgt diesem nach rechts (N). Den Gipfel erreicht man auf schmalem Steiglein, tw. etwas exponiert
__ Abstieg: kurz auf dem gleichem Weg zurück, dann aber bald nach rechts (W) hinunter und auf Serpentinen hinab in Schrofengelände. Mit Hilfe einiger Versicherungen und einer putzigen Leiter in das Blockwerk und die Gletscherschliffe des Blaueis-Gletschers und nach N hinaus zur weithin sichtbaren Hütte. Von dort über einen guten Steig zurück zur Forststra?e und der malerischen Schärtenalm. Weiterer Abstieg wie Aufstieg.
__ Vorsicht: nicht zu früh im Jahr begehen, Altschnee hält sich lange in der Eisboden-Scharte!
__ Tipp: gegen unkontrollierten Kalorienverlust helfen die sensationellen Kuchen auf der Blaueis-Hütte!!

Fazit
Eine ausgesprochen kurzweilige, abwechslungsreiche Tour mit allen wünschenswerten Zutaten, wenn wie hier als Rundtour begangen! Ein wenig begangener Aufstieg, der etwas Pfadfinder- und Kraxel-Qualitäten (I) erfordert; ein Abstieg mit leichten, versicherten KS-Stellen und diversen Einkehrmöglichkeiten - dazu Landschaft vom Feinsten! Für Trittsichere und halbwegs Schwindelfreie an keiner Stelle wirklich schwierig, allerdings muß des öfteren "Hand" angelegt werden!

Zurück