Schönberg

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Bayr. Voralpen/Tegernseer, Bayern, Deutschland

Höhe:1621mKategorie:Wanderung - mittel
Höhendifferenz: 900Hm Wintertauglich: ja (Aufstiegsweg)
Ausgangsort: Fleck bei Lenggries
Aufstieg: Bauernrast, Mariaeck
Abstieg: Schönberg-Alm, Röhrlmoos-Kapelle
Hauptexposition: W (Aufstieg); SW (Abstieg)

Beschreibung
__ Aufstieg: Vom Wander-Pp. oberhalb des Ortsteils Hohenreuth geht es zunächst auf dem Fahrweg in östliche Richtung, an einem grossen Stadel gabelt sich die Stra?e; der Beschilderung gemäß nach links. Nun geht es ein längeres Stück auf dem breiten Forstweg nach SO, bis an einer beschilderten Kreuzung ein recht steiniger Karrenweg abzweigt. Auf ihm - oder immer wieder auf dem etwas angenehmeren Waldsteig abkürzend- durch den Wald bis zu einer grossen Almwiese. Dort muß man aufpassen, um nicht die etwas blassen Markierungen zu verlieren und irrtümlich einem Kuhtrampelpfad zu folgen: man bleibt immer auf der rechten Seite des Bachs und steigt auf Trittspuren direkt in O-Richtung hinauf zum Kamm und seinen Wegweisern am "Mariaeck".
Dort geht es direkt am Zaun gleich steil rechts (S) hinauf; zuerst führt das schmale Steiglein durch einen kurzen Waldgürtel, dann geht es -etwas nach rechts ausholend- durch steile Wiesen hinauf zu einem kleinen Sattel mit Durchschlupf im Zaun. Nun muß man nur noch -meist auf etwas zugewachsener Steigspur- den steilen, aber kurzen Wiesenhang hinauf zum höchsten Punkt
__ Abstieg: man wandert in W-Richtung die Wiese hinunter zum vorgelagerten Kreuz, wo linker Hand ein ausgeschilderter Steig ("Röhrlmoos-Alm") beginnt. Auf ihm zuerst in SO- dann O-Richtung bequem hinunter zum Beginn eines Fahrwegs an der Schönberg-Alm; dort links (O, beschildert). Nach kurzer Zeit kommt man in einer Linkskurve an einen etwas versteckt liegenden, beschilderten Abzweig und biegt rechter Hand ab auf einen schmalen Steig ("Röhrlmoos-Kapelle, Fleck"). Er führt über schöne Bergwiesen und Waldgürtel in S-Richtung hinunter zum asphaltierten Forstweg, den man auf Höhe der Röhrlmoos-Kapelle erreicht. Dort hält man sich rechts (W, später NW) und wandert -alle Abzweigungen ignorierend- zurück zur Kreuzung am grossen Stadel, wo sich der Kreis wieder schliesst
__ Tipp: wer die Tour Anfang August unternimmt, kann auf beiden Wegen ungewöhnlich grosse Vorkommen des Braunen Enzian (Gentiana pannonica) sehen

Fazit
Nette kleine Voralpen-Tour, ideal für die Nebensaisonen oder die "kleine Tour zwischendurch"; i.d.R. nicht überlaufen. Man befindet sich dabei durchwegs in harmlosem Gelände, nur etwas Trittsicherheit für schmale, wurzelige oder zugewachsene Weglein sollte man mitbringen. Nach Regenfällen und durch Viehtritt enorm sumpfig! Sehr schönes Voralpen-Panorama, botanisch ergiebig!

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