Sonntagshorn

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Chiemgau, Salzburg, Österreich

Höhe:1961mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 1000Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Unken, Heutalstraße
Aufstieg: Rodelbahn # 20, Hochalm
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: SW, S

Beschreibung
Am Parkplatz Nummer 1 der Heutalstraße beginnt der auch als Rodelbahn genutzte Forstweg #20. In moderater Steigung geht es Schlaufe um Schlaufe nach NW, ab dem Kreuzungspunkt "Guter Hirt" dann nach NO. Sobald man eine große Lichtung mit mehreren Almhüttchen erreicht, verflacht der Forstweg vollends. Man wandert in NO-Richtung weiter und gelangt bald zu einer weitläufigen Hochebene mit der auch im Winter bewirtschafteten Hochalm.
Zwischen den vielen Almhütten behält man noch kurz die bisherige Richtung bei und orientiert sich am spitzen Holzaufbau der Naturkapelle. Bevor man sie erreicht, wendet man sich aber nach rechts (O), passiert einen Wegweiser und steigt nun etwas steiler eine markante Waldschneise hinauf in die Einsattelung zwischen Peitingköpfl und Sonntagshorn (Wegweiser). In NO-Richtung sucht man sich nun den besten Weg durch den lichten Waldgürtel, schon bald ist aber offenes Gelände erreicht und man kann den mittelsteilen Hang nach Belieben in Serpentinen oder direkt angehen (N). Für die letzten 200Hm hält man sich an den Sommerweg, der gut erkennbar durch Latschengassen zur Gipfelkuppe führt.
__ Tipp: der Forstweg #20 ist bequem und recht lawinensicher, aber auch wenig abwechslungsreich. Als Alternative für den Anstieg zur Hochalm kann man auch den Waldsteig #19 nutzen. Er beginnt ein kleines Stück weiter oben an der Heutalstraße beim "Heutalbauern" (Parkplatz 2).
__ Hinweis: die ausgewiesenen Parkplätze an der Heutalstraße sind gebührenpflichtig (3,-€ im Sommer, 5,-€ im Winter, Stand 2013). Wer in der Hochalm einkehrt, bekommt einen Teil der Parkgebühr angerechnet, sofern man den Beleg dabei hat.

Fazit
Der höchste Chiemgauer Gipfel ist nicht nur ein gutmütiges Ziel für Schneeschuhtouren und Skitouren, sondern auch ein unglaublich aussichtsreicher Gipfel. Der "unverbaute" Blick reicht vom Chiemsee und dem Wilden Kaiser über die winterlich abweisenden Wände der Loferer und Leoganger Steinberge bis zur Reiteralpe, Hochkalter und Watzmann. Hakelige oder ausgesetzte Geländestellen gibt es nicht, die Lawinengefahr hält sich ebenfalls in Grenzen und dürfte sich auf den mittelsteilen, rein S-seitigen Gipfelhang beschränken. Natürlich kein Geheimtipp mehr!

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