Spitzstein

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Chiemgau, Bayern, Deutschland

Höhe:1596mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 850Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Sachrang
Aufstieg: Mitterleiten, Steinmoos-Alm
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: SO, S

Beschreibung
Direkt am kleinen Pp. vor der Brücke beginnt der Waldweg, der zunächst am Bach entlang führt. Nach wenigen Minuten erreicht man eine Kreuzung, wo man sich -der Beschilderung zum Spitzsteinhaus folgend- halbrechts hält (NW). Bald erreicht man offenes Gelände, wo man über einen freien Hang hinaufsteigt zu den Häusern des Weilers Mitterleiten. Dort folgt man kurz der Fahrstra?e nach links, bis an einem Holzzaun am Stra?enende wieder ein markierter Steig beginnt. Mit etwas Höhenverlust durchquert man eine Senke und ignoriert kurz darauf den rechter Hand abzweigenden, beschilderten Steig Richtung Spitzstein. Kurz dahinter trifft man erneut auf eine Gabelung; hier hält man sich halbrechts und steigt steil hinauf zum Waldrand. Nun -immer dem markierten Sommerweg #6 folgend- auf gutem Weg durch den Wald, bis man an einem Schilderbaum freies Almgelände erreicht (NW). Dort wendet man sich etwas nach rechts und steigt immer am Waldrand entlang über freie Wiesen höher bis zur Steinmoos-Alm mit ihren altehrwürdigen Bäumen (N). Dort hat man nun die Wahl zwischen zwei Varianten (s. Foto 1):
a) wer direkt zum Gipfel möchte, hält sich weiterhin eher rechts (N) und steigt am Waldrand entlang nach oben bis zu einer Geländekuppe. Dort kurz nach links abbiegen und mit wenigen Schritten durch einen kleinen Waldgürtel, bis wieder freies Gelände erreicht ist. Dort wendet man sich ebenfalls wieder nach halbrechts, lässt das bereits sichtbare Spitzsteinhaus links liegen und steigt über gutmütiges welliges Gelände hinauf zum Ansatz des SO-Grats mit dem etwas links stehenden Schilderbaum (N).
b) wer einkehren möchte, kann von der Steinmoos-Alm geradeaus hinaufsteigen zur bereits sichtbaren Altkaser-Alm und dem direkt darunter gelegenen Spitzsteinhaus. Dort quert man nach der Brotzeit rechts (NO) hinaus und erreicht den SO-Grat etwas oberhalb des o.g. Schilderbaums.
Für die Besteigung des SO-Grats bieten sich nun verschiedene Waldschneisen an, meist sind mehrere Varianten gespurt. Im Gipfelbereich sollte man jedoch etwas Abstand zu den Felsabbrüchen auf der rechten Seite halten.
__ Hinweis: der Ausgangspunkt liegt etwas oberhalb der Sachranger Kirche bei einer Brücke, unterhalb eines kleinen Schlepplifts
__ Tipp: statt im ganzjährig geöffneten Spitzsteinhaus kann man auch in der direkt darüber liegenden Altkaser-Alm einkehren. Sie ist ebenfalls im Winter bewirtschaftet und bietet u.E. eine schönere Aussicht und etwas mehr "Hütten-Flair"

Fazit
Kurze, gutmütige Halbtagestour ohne hakelige Stellen, die auch bei nicht ganz optimalen Bedingungen oder für Anfänger geeignet ist. Trotz der geringen Höhe bietet der Gipfel mit Kreuz und Kapelle eine schöne Aussicht über das Chiemgau und das Kaisergebirge - die grosse Bergeinsamkeit sollte man aber bei so einem leicht erreichbaren Ziel nicht erwarten!

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