Unnütz 2

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Brandenberger Alpen, Tirol, Österreich

Höhe:2078mKategorie:Schneeschuhtour - leicht
Höhendifferenz: 1100Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Achenkirch
Aufstieg: Kögl-Alm, S-Flanke
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: SW, S

Beschreibung
Vom Pp. folgt man ein paar Meter der kleinen Zufahrtsstraße und biegt an einer beschilderten Kreuzung rechts ab (S). Nun kann man entweder bis zur Kögl-Alm auf diesem Forstweg bleiben (die weiten Schlaufen sind etwas zeitaufwändiger; erst O, dann SO) oder man zweigt nach einigen Minuten rechts auf den beschilderten Steig ab. Dieser schlängelt sich in angenehmer Steilheit durch den Wald (SO), überquert einmal den Forstweg und setzt sich ein paar Meter weiter rechts wieder fort. Wenn man zum 2. Mal auf die Forststraße trifft, betritt man diese nicht, sondern folgt dem rechten Weg, der sich bald wieder zu einem Steiglein verjüngt. Man überquert ein paar Bachläufe und erreicht nach einem kurzen, steilen Aufstieg unvermittelt die freien Flächen rund um die Kögl-Alm (im Winter geschlossen).
Oberhalb des letzten Gebäudes der Kögl-Alm beginnt der beschilderte Steig durch die S-Flanke des Unnütz. In vielen Serpentinen in moderater Steigung durch lichten Wald (N); an einer beschilderten Kreuzung hält man sich halblinks (NW), rechts ginge es nach Steinberg. Nun wieder strikt in N-Richtung weiter und in vielen Serpentinen durch teilweise enge und steile Latschengassen hinauf zu einem Vorgipfel. Nun wird das Gelände wieder etwas flacher und man überschreitet einige Felsbuckel, die durch jeweils kurze Querungen verbunden sind. Das weitläufige Gipfelplateau beginnt mit einem Flachstück, dann hält man sich rechts von einem markanten Graben und steigt den häufig abgeblasenen Rücken hinauf. Erst am Grat wendet man sich nach links und erreicht in wenigen Minuten das schon lange sichtbare Kreuz.
__ Hinweis: der Ausgangspunkt liegt an der Achenkircher Umgehungsstraße beim Hotel Cordial (einige Parkplätze neben der Straße).

Fazit
Sehr lohnende, unschwierige Tour auf einen wunderbaren Aussichtsberg; der Blick auf den tief eingeschnittene Achensee vermittelt fast "Norwegen-Feeling". Die Strecke ist gut markiert und beschildert und -bis auf eine kurze Querung- nicht exponiert. Nur bei extremer Schneelage und fehlender Spur könnten die steilen Latschengassen etwas hakelig und die Orientierung im Mittelteil schwierig werden. Eher wenig lawinengefährdet.

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