Weitkarspitze

Stubaier Alpen/Sellrain, Tirol, Österreich

Höhe:2947mKategorie:Schneeschuhtour - mittel
Höhendifferenz: 1400Hm Wintertauglich: ja
Ausgangsort: Haggen
Aufstieg: Kraspestal, "Zwingen"
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: NO, O

Beschreibung
Von Haggen aus zunächst auf dem Fahrweg nach S ins Kraspestal. Dort, wo der Fahrweg endet, wird der Bach nach rechts überquert; die erste "Zwing", eine schluchtartige, steile Verengung, kann bei entsprechenden Bedingungen rechts auf einem steilen Geröllsteig umgangen werden. Danach wird das Gelände flacher, nach einer Jagdhütte geht man weiter geradeaus auf einen sperrenden Felsriegel zu. Kurz vor Talschluss leitet ein enges Tälchen links (SO) hinauf und im Rechtsbogen (S) zur zweiten "Zwing", einer sehr steilen Querung zu einem Durchschlupf.
Auf der anderen Seite über flacheres, weitläufigeres Gelände nach SW weiter dem Hauptanstieg zum Zwieselbacher folgend. Ist die Senke des Kraspes-Sees (liegt rechter Hand) erreicht, geht man noch um den nächsten Höhenrücken herum und auf dessen Rückseite nach rechts (W). Zunächst flach, dann über beliebige Route in die Ostflanke der Weitkarspitze und sehr steil zum unmarkierten Gipfel
__ Vorsicht: grosse Lawinengefahr im Kraspestal zwischen den beiden "Zwingen" - praktischerweise gleich von beiden Seiten! Der Talboden ist tw. so eng, daß hier keine sichere Route möglich ist. Auch oberhalb der 2.Zwing grosse Lawinengefahr von den Hängen der Haiden- und Rotgrubenspitze
__ Vorsicht: unterhalb des Gipfelanstiegs liegen einige Gumpen: Vorsicht im Frühjahr bei Tauwetter!

Fazit
Die Weitkarspitze ist als Gipfel nur bedingt lohnend und steht arg im Schatten des bekannten Zwieselbachers - allerdings ist sie natürlich auch viel einsamer. Der spektakuläre Aufstiegsweg weist zwei "Schlüsselstellen" auf, die ggf. heikel sein können. Fast der gesamte Aufstiegsweg erfolgt in einem sehr engen Tal und ist erheblich lawinengefährdet. Nur bei sicheren Verhältnissen oder entsprechender "Entladung" begehen...

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