Spitzhorli

(Walliser Alpen, Wallis, Schweiz)

Höhe
2736 m
Höhendifferenz
0760
Schwierigkeit
Wanderung - Mittel
Wintertauglich
ja
Exposition
Südost, Süd
Einkehr
keine
Ausgangsort
Simplonpass
Aufstieg
Hopschusee, Undre Rossusee, Üsseri Nanzlicke
Abstieg
s. Aufstieg
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Charakteristik

Als runde, weitläufige Kuppe wird das Spitzhorli zwar seinem Namen nicht so ganz gerecht, aber sonst ist wirklich nichts an ihm auszusetzen. Als vorzüglicher Aussichtspunkt gewährt er nicht nur Ausblicke über die Berner Alpen jenseits des Rhônetals, sondern auch Nahblicke in die schroffen Fels- und Gletscherregionen am Monte Leone und Fletschhorn und die stattlichen 4000er Weissmies und Lagginhorn. Der Weg hinauf weist keinerlei schwierige Stellen auf und geht sich dank der moderaten Steigung meist recht bequem. Im Auge behalten muss man lediglich den erhöhten Zeitbedarf aufgrund der stattlichen Entfernung (12,5 km).


Beschreibung

Beim Hotel Simplonblick nimmt man die mit Schranke versehene Militärstraße, die sich gleich mit einer Kehre nach SW, später W wendet (alternativ kann man auch den Hügel mit dem Adlerdenkmal auf Steigen überschreiten und mündet dahinter wieder in die Straße ein). Bevor das Sträßchen nach einer Rechtskurve steiler ansteigt, wenden wir uns nach links auf einen Wiesenpfad und peilen den gelben Wegweiser direkt voraus an, der uns nach rechts schickt (NW). Nach kurzem mündet unser Steig wieder in das Fahrsträßchen ein und bringt uns links zu den Steinhütten von Hopsche, direkt neben dem malerischen Hopschusee (W). Kurz noch in NW-Richtung weiter, dann lotst uns der nächste Schilderbaum nach links in einen anfangs etwas steinigen Pfad, der aber bald sanft steigend die üppig begrünten Hänge durchquert (W). Dem nächsten Wegweiser folgen wir nach rechts (NW), dem übernächsten kurz darauf nach links (W). Nun ist es für längere Zeit vorbei mit den Verzweigungen, gemütlich geht es mit wenig Höhengewinn in der Hangflanke dahin und über einen Bach. Leicht nach SW schwenkend führt der breite Pfad kurzzeitig etwas steiler auf einen Geländeabsatz und wendet sich nach NW. Sanft ansteigend wandern wir durch eine karge, fast steppenartige Landschaft; den Abzweig zum Glishorn rechts dürfen wir ignorieren. Etwas rechts vom Weg taucht schließlich der kleine Undre Rossusee auf, den Hügel dahinter umgehen wir auf der linken Seite. Weiter bequem durch moderat ansteigendes Wiesengelände erreichen wir den weitläufigen Sattel namens Üsseri Nanzlicke (NW). Noch einmal biegen wir rechts ab (N) und steigen über Geröllhalden und spärlich bewachsene Matten hinauf zum Gipfelkreuz des Spitzhorli. Der Übergang zum wenig höheren Nordgipfel ist dabei optional (15 Min.).