KosiakKarawanken, Gorensjska, SlowenienHöhe2024 mHöhendifferenz1100 HmSchwierigkeitWanderung - MittelWintertauglichnein ExpositionNord - SüdEinkehrKlagenfurter HütteAusgangsortFeistritz im RosentalAufstiegbis kurz vor die Klagenfurter Hütte, nun nach NW und dann sehr steil durch einen Wisenhang zum GipfelAbstiegvom Gipfel in Richtung NO auf Wiesensteig und dann durch geröllige Rinnen zurück zur Klagenfurter Hütte, dann wie Aufstieg


Charakteristik

Der Kosiak ist einer der wenigen wirklich leicht zu besteigenden Gipfel der Karawanken. Als nach Norden vorgeschobener „Außenposten“ erlaubt er zum einen Ein- und Ausblicke in die schroffen Felsberge der Grenzregion Kärnten-Slowenien, als auch Weitblicke in die Talkessel von Klagenfurt und Villach. Bis zur Klagenfurter Hütte ist man wahlweise auf der Almstraße oder auf gut markierten „Abschneidern“ unterwegs; alternativ kann man auch radeln. Beide Routen zum weitläufigen Gipfel-Plateau sind sehr steil und geröllig, verlaufen aber durchwegs in gutmütigem Wiesengelände bzw. in Latschengassen.

Beschreibung

Egal, welchen Pp. Man bevorzugt, geht es zunächst einmal auf der Almstraße in S-Richtung weiter. Zunächst durch den Wald, dann durch schöne Wiesen erreicht man eine beschilderte Gabelung: rechts geht die Fahrstraße weiter, links zweigt ein schön angelegter Fußweg ab. Im weiteren Verlauf trifft man noch etliche Male auf die Fahrstraße und kann sich jedes Mal aufs Neue entscheiden, ob man auf der Almstraße bleibt oder einen der gut markierten, oft etwas zugewachsenen Abkürzungssteige benutzt. Beide Routen biegen allmählich nach SO ein und führen in das tief eingeschnittene Tal zwischen Kosiak und Hochstuhl. Der Abzweig zum Hochstuhl-Klettersteig bleibt rechts liegen und wir erreichen die freien Flächen unterhalb der Klagenfurter Hütte. Im bewährten Mix aus Abkürzungssteig und Almstraße steigen wir über Weidegelände zur stattlichen Hütte hinauf.

Aufstieg: Wenige Meter davor zweigt links der beschilderte Steig zum Kosiak ab. Er führt zunächst recht flach durch die Kuhwiesen nach NW und wendet sich an einer Geländekante nach rechts (NO). Nun werden keine Höhenmeter mehr verschenkt, durchwegs in der Direttissima führen geröllige Wegspuren den steilen Wiesenhang hinauf – nicht schwierig, aber mühsam. Erst wenige Meter vor dem Gipfelkreuz lässt die Steigung nach und man gelangt auf die weitläufige Gipfel-Liegewiese, die man sich mit einigen Schafen teilt.

Abstieg: Wir verlassen das Gipfel-Plateau in SO-Richtung und steigen auf bequemem Wiesensteig hinunter in die Latschenzone. Das Weglein knickt nach S ab, gute Abschnitte wechseln sich dabei mit gerölligen Rinnen und bröseligen Schrofen ab (nicht exponiert). Erst nach Erreichen einer grasbewachsenen Senke wird der Weg wieder angenehmer, in der kurz danach folgenden Gabelung halten wir uns rechts (SW) und kehren in wenigen Minuten zur Klagenfurter Hütte zurück. Weiterer Abstieg wie Aufstieg.

Zufahrt: Auffahrt von Feistritz auf Asphaltstraße durch das Bärental bis zum Pp. Stouhütte. Wer rumpelige Schotterstraßen nicht scheut, kann auch nach dem Ende der Teerstraße an der Stouhütte noch gut 2 km weiterfahren bis zu einem riesigen Pp. im Wald.