Monte Sella di SennesDolomiten/Pragser, Südtirol, ItalienHöhe2787 mHöhendifferenz1250 HmSchwierigkeitWanderung - MittelWintertauglichja ExpositionSüdwest, Südost EinkehrRif. Sennes (Sommer, Winter), Rif. Munt da Sennes (Sommer)AusgangsortPederüAufstiegRif. Sennes, Rif. Munt da SennesAbstiegs. Aufstieg


Charakteristik

Ungemein lohnender Aussichtsberg mit völlig problemlosem Anstieg, der trotz seines exzellenten "Preis-Leistungs-Verhältnisses" überwiegend von Einheimischen besteigen wird und erfreulicherweise nie ein "Touristen-Mode-Berg" geworden ist. Der Blick reicht weit über die Dolomitengipfel im W und O und zum Alpenhauptkamm im N, nur nach S verstellen Lavarella und Tofane die Aussicht ein wenig. Der Aufstieg ist für jeden machbar, der die entsprechende Ausdauer mitbringt; bis zum Gipfel bewegt man sich in einfachem Gehgelände ohne ausgesetzte Stellen. Aufgrund der längeren Flachetappen rund um die beiden Hütten sollte man allerdings erhöhte Gehzeiten einplanen. In der Hochsaison mag die Gegend um Pederü und um das Rif.Sennes hoffnungslos überlaufen sein, der Muntejela de Sennes kann aber dank seiner S-Ausrichtung noch weit bis in den Herbst hinein besteigen werden.

Beschreibung

Am Gasthaus Pederü beginnt der Fahrweg zum Rif. Sennes gleich linker Hand mit knackig steilen Serpentinen (O). Zuerst auf Beton, dann zunehmend über Schotter in vielen Kehren die steile Bergflanke hinauf, bis der Weg dann an einer Verbreiterung mit Marterl ein wenig flacher wird. Weiter in O-Richtung bergan, bis man -etwas unterhalb der Straße- auf einen Wegweiser trifft, der linker Hand eine Abkürzung zur Sennes-Hütte ausweist. Zuerst flach, dann über ein schotteriges Steilstück (N) zu einer Waldlichtung mit Wegweiser und Schautafel, hinter der man wieder auf den Fahrweg trifft. Auf ihm nun relativ flach und bequem zur lange versteckt liegenden Sennes-Hütte (NO, N). Dort folgt man weiter dem Fahrweg in NW-Richtung über eine Kuppe und zur wenige Meter tiefer gelegenen Alm "Munt de Sennes" (W); hier lässt sich der Gipfelaufstieg bereits nahezu lückenlos einsehen. Gemäss dem Wegweiser hinter der Alm hält man sich nun an die deutlichen Markierungen mit der Aufschrift "27", anhand derer man zunächst mit etwas Höhenverlust eine weitläufige Senke durchqueren muss (N). Weiter in NW-Richtung mit wenig Höhengewinn durch eine kleine Einkerbung zwischen den Grasbuckeln und zu einem weiteren Wegweiser, bei dem man aber die urspüngliche Richtung beibehält (Abzweigung zu Senesscharte/Ricogogn ignorieren). Nun macht der bequeme Steig im gutmütigen Wiesengelände endlich etwas Höhe und führt im Zickzack rechts an einem großen Geröllfeld entlang (NW). Dieses wird auf halber Höhe auf guten Steigspuren schräg nach links durchquert (W); der Ausstieg zur Gratkante folgt durch ein kurzes Steilstück mit treppenartigen Schrofen. Oben angekommen wendet man sich nach rechts (NW) und steigt -immer den Farbmarkierungen folgend- beliebig den mittelsteilen Grashang hinauf bis zu einem schrofigen Gupf. Dort geht es nun halblinks -ebenfalls über harmloses Wiesengelände- hinüber zum Gipfelaufbau; das schöne steingefüllte Kreuz erreicht man über etwas Geröll und gutmütige Schrofen.

Hinweis: lt. Literatur ist der Pp. Pederü kostenpflichtig; in der Nebensaison Ende Sept. wollte allerdings niemand Geld von uns