Cima PopiOrtlergebirge, Südtirol, ItalienHöhe1942 mHöhendifferenz470 HmSchwierigkeitSchneeschuhtour - LeichtWintertauglichja ExpositionSüd - West - EinkehrLaureiner Alm (Juni – Oktober)AusgangsortDurch das Ultental über St. Pankraz bis die Straße SP86 nach Proveis/Deutschnonsberg abzweigt. Hier weiter und durch einen 2km langem Tunnel unter dem Hofmahdjoch / Passo Castrin bis zu einem kostenlosen Parkplatz auf der linken StraßenseiteAufstiegLaureiner AlmAbstiegHofmahdjoch


Charakteristik

Die leichte Schneeschuhtour ist dank der wenigen Höhenmeter ideal für Schneeschuh-Anfänger geeignet. Dank der guten Beschilderung und den idR breiten Steigspuren fällt auch die Orientierung leicht. Der Gipfel des Popi belohnt mit einer sagenhaften Aussicht in alle Richtungen, angefangen von den Dolomiten bis zur Brenta. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis ist kaum möglich.

Beschreibung



Aufstieg: Am nördlichen Ende des Parkplatzes folgen wir der Beschilderung zur Laureiner Alm (Weg 28) nach rechts, wo der leicht ansteigende Forstweg beginnt (O). An einer Abzweigung halten wir uns an den kürzeren Weg zur Laureiner Alm nach rechts (30 Minuten) und wandern nach einer Geländekuppe weiter hinunter in eine Senke (S). Nun steigt der Weg nach einer langgezogenen Linkskurve wieder leicht an und an einem Wegweiser halten wir uns links weiter in Richtung Laureiner Alm. Eine letzte, langgezogene Rechtskurve führt uns dann auf das kleine Plateau der Laureiner Alm (geöffnet von Juni bis Oktober). Hier hat man einen herrlichen Blick auf die zahlreichen Gipfel des Brenta-Bergmassivs. Wir setzen unsere Wanderung hinter der Hütte fort, lassen das Hütten-Kreuz links liegen und biegen am Wegweiser rechts hinein in den Wald ab (Weg 26). Nun geht es weiter ohne nennenswerte Steigung durch lichten Wald (N), bis wir zu einem weiteren Wegweiser kommen. Hier folgen wir nun dem Weg 114 zum Steinmandl Popi (SO). Der Weg wird nun etwas steiler und nach ungefähr einer Viertelstunde erreichen wir freies Gelände und der Steig führt in einer Rechtskurve auf ein großes Holztor zu. Man kann bereits kurz vorher links abbiegen, um nach ein paar Metern auf den Weg 5b zu treffen, der in 20 Minuten rechts zum Popi führt. Der Weg schlängelt sich nun, etwas steiler werdend, durch den Wald (W) und in einem Rechtsbogen hinauf auf eine kleine Kuppe zum Steinmandl des Popi. Das Panorama auf dieser Aussichtsloge ist grandios, im Süden präsentiert sich das Brenta-Bergmassiv, im Westen reihen sich die Gipfel der Dolomiten auf und im Norden steht die imposante Laugenspitze.

Abstieg: Wir verlassen den Gipfel nach ausgiebiger Rast und gehen auf dem gleichen Weg zurück bis kurz vor das Holztor. Hier biegen wir nun rechts ab auf den Weg 3 (N), der erst flach, dann zusehends steiler nach unten durch den Wald führt. Wir ignorieren eine Abzweigung nach links zur Laureiner Alm und wandern immer steiler werdend hinunter bis wir in ein kleines Tal gelangen (NO). Hier überqueren wir den Rio Novella, laufen noch ein paar Meter weiter und kommen an eine kleine Holzhütte und einen großen Felsblock mit Bank (Prieda dal Ghial). Hier biegen wir nach links ab Richtung Hofmahdjoch / Passo Castrin (Weg 157). Der Weg steigt nun leicht an (NO), bis wir auf eine große Lichtung stoßen, an der eine Hinweistafel sehr kindgerecht erklärt, welch besondere Flora und Fauna es hier im Sommer zu bestaunen gibt (z.B. den seltenen Sonnentau). Wir wandern weiter direkt auf den Kleinen Kornigl zu und kommen nach einer langen Linkskurve auf freies Gelände und an den Wegweiser Pra del Signor. Hier folgen wir halbrechts dem Weg in Richtung Laureiner Alm (Weg 26A). Nach ein paar Metern muss man aufpassen, dass man nicht auf den Forstweg in Richtung Malga Castrin gerät. An einer Gabelung der Schneeschuhspur halten wir uns deshalb links (W), bis wir auf einen Wegweiser Richtung Hofmahdparkplatz treffen (Weg 8). Von hier geht es nun in wenigen Minuten steil hinunter zum Parkplatz (SO).

Tipp: Wer mag kann im Aufstieg vor der Abzweigung Weg 5b noch ein kleines Stück weiter Richtung Malga di Brez (Weg 114) bis zu einem wunderschönen Wegkreuz gehen, an dem man eine vorzügliche Aussicht hat.