Cima PortuleBergtour Cima Portule, Vizentiner Alpen, Trentino

Cima Portule

--> Fotos

Vizentiner Alpen, Trentino, Italien

Höhe:2306mKategorie:Bergtour - leicht
Höhendifferenz: 850Hm Wintertauglich: nein
Ausgangsort: Rifugio Larici (s. Hinweis)
Aufstieg: Bocchetta Larici, Cima Larici, Porta Renzola
Abstieg: Porta Renzola, Malga Larici di Sotto
Hauptexposition: S, W

Beschreibung
__ Aufstieg: Am hinteren Ende des Pp. am Rifugio Larici beginnt ein Wiesenweg (Beschilderung "Bocchetta Larici"), der über Almgelände und kurze Waldabschnitte bequem hinaufleitet zum Sattel der Bocchetta Larici (NO), wo man zum ersten Mal tief hinunter ins Valsugana schauen kann. Wir wenden uns nach rechts (O) und folgen dem deutlichen Pfad mittelsteil hinauf zum Grat und in wenigen Schritten zur kreuzlosen Kuppe der Cima Larici, wo man schon einen guten Eindruck von dem Gratgang bekommt, der sich nun anschließt.
Wir verlassen den Gipfel nach rechts auf schmaler Spur (O), steigen ein paar Meter ab in eine Einsattelung und folgen dann dem Grat in leichtem Auf und Ab; ein oder zwei ganz kurze, nordseitige Stellen sind dabei leicht ausgesetzt (Vorsicht bei Nässe). Nochmal muss mal einige Höhenmeter (geschätzt 150Hm) opfern, bevor man den markanten Einschnitt der Porta Renzola erreicht. Hier zweigt scharf rechts unser Rückweg ab. Zunächst aber geradeaus weiter; der Weg wird ab hier breiter und angenehmer und leitet in vielen gut gangbaren Serpentinen hinauf zum Ansatz des quer laufenden langen Kamms der Cima Portule (O). Über einen kurzen, harmlosen Felsriegel erreicht man den äußersten nördlichen Ausläufer des Gipfelgrats, der auf den Namen Monte Kempel hört. Rechter Hand (S) geht's über karstiges Gelände in wenigen Minuten zum Gipfelkreuz der Cima Portule.
__ Abstieg: Auf bekanntem Weg zurück zur Einsattelung der Porta Renzola. Dort nehmen wir den unteren Weg und folgen ihm in vielen engen Serpentinen und einigen gerölligen Stellen zügig bergab (S). Ohne Umwege gelangt man so zur weithin sichtbaren, quer laufenden Almstraße, wo man rechts abbiegt (SW). Auf der Almstraße bleibend kommt man zur Malga Larici di Sotto, wo während der Weidesaison einfache Brotzeiten und Almprodukte angeboten werden. Wenige Minuten später steht man wieder an der von der Auffahrt bekannten Kreuzung und muss nun entlang der Fahrstraße wieder zum Pp. des Rifugio Larici aufsteigen.
__ Hinweis: Der Ausgangspunkt liegt an der Staatsstraße 349, die von Caldonazzo im Valsugana auf die Hochebene Richtung Asiago führt. Sie durchschneidet die Ortschaften der Gemeinde Lavarone und überquert schließlich den Passo Vezzena mit seinem kleinen Skigebiet. Nach der einsam gelegenen Osteria Al Termine folgt man der SS349 noch für knapp 4km, dann ist der Abzweig zum Rifugio Larici erreicht. Die asphaltierte und komfortabel ausgebaute Bergstraße dort hinauf ist frei befahrbar (Pp. direkt am Rifugio).

Fazit
Die Zwei-Gipfel-Tour ist ideal, um in raschem Wechsel die vielfältigen Landschaftsformen der Vizentiner Alpen zu erleben. Start- und Endpunkt liegt im sanft gewellten Almgebiet des Altopiano. Von der Cima Larici bis zum Monte Kempel spaziert man im Stil einer Panorama-Wanderung direkt an der Gratkante entlang, wo die Hochebene über viele Hundert Meter nahezu senkrecht ins Valsugana abstürzt. Vom Gipfel aus überblickt man dann zusätzlich noch die weitläufige Karstflächen im Osten. Das Gipfelpanorama reicht zudem über die beiden Seen Caldonazzo und Levico bis zur Brenta- und Adamello-Gruppe, zu den südlichen Dolomiten und weit in den Norden bis zum Alpen-Hauptkamm. Die gesamte Tour ist bestens beschildert und markiert und bei guten Verhältnissen unschwierig. Lediglich zwischen der Cima Larici und der Porta Renzola sind einige ganz kurze, leicht ausgesetzte Passagen zu passieren (nordseitig, daher oft feucht). Bei Nässe wird der Untergrund hier extrem rutschig.

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