EdelsbergAllgäuer, Bayern, DeutschlandHöhe1630 mHöhendifferenz700 HmSchwierigkeitWanderung - LeichtWintertauglichja ExpositionSüd - - EinkehrGundhütte (Sommer)AusgangsortPfronten, VilstalAufstiegGundhütte, FichtelhütteAbstiegs. Aufstieg


Charakteristik

Absolut problemlose Voralpentour, die aufgrund der guten Wege, der überschaubaren Höhendifferenz und der einfachen Orientierung auch für weniger Geübte geeignet sein dürfte. Dank südseitiger Exposition eignet sich die Tour besonders gut für das zeitige Frühjahr und den Spätherbst – diese Zwischensaisonen haben auch den Vorteil, dass die Alpspitzbahn von Nesselwang außer Betrieb ist und keine Wanderer herankarrt. Vom Gipfel aus reicht der Blick weit ins Flachland und hinüber zu den Ammergauer Alpen, der Blick nach Süden ist etwas zugewachsen. Aber da muss man dann eben einfach eine zweite Rast auf der freien Wiese unterhalb des Gipfels einlegen, wo man die Tannheimer Berge mal aus ungewohnter Perspektive bewundern kann.

Beschreibung

Zunächst gehen wir auf einem gemütlich breiten Wirtschaftsweg über freie Wiesen. Nach einigen Hütten weist ein Holzschild nach rechts in einen steinigen Hohlweg, dem wir nun unschwierig, aber ein wenig mühsam ein ganzes Stück folgen (N). Nach einer weiteren Holzhütte verjüngt sich unser Hohlweg zum Steig, führt über eine Wiese und schließlich geradeaus in den Wald hinein. Im Zickzack geht es in bequemer Steigung durch den dichten Wald, bis man unversehens vor den freien Flächen der bewirtschafteten Gundalm steht (N). Wir umrunden sie rechts herum und nehmen hinter dem Haus (beschildert) den deutlichen Pfad durch die Wiese. Er mündet nach kurzem in eine quer laufende Forststraße, in die wir links einbiegen. Nach wenigen Metern muss man die Augen aufsperren, um einen rechts abzweigenden Steig nicht zu übersehen (kein Schild, nur Farbmarkierung). Steil und teilweise mit Holzstufen versehen, windet sich das Steiglein die Flanke hinauf, schnell lehnt sich das Gelände aber wieder zurück und unser Steig wird bequemer und breiter. Durch ein Aufforstungsgebiet gelangen wir wieder zur Fahrstraße und folgen ihr nun ein längeres Stück nach rechts bis zu einer Schranke (Grundrichtung NW). Direkt dahinter biegen wir links ab (beschildert) und benutzen den breiten Radweg, bis uns ein gut gekennzeichneter Steig wieder rechts in den Wald führt. Zweimal treffen wir im weiteren Verlauf noch auf die Forststraße, sie wird jeweils aber nur gekreuzt, denn unser Steig setzt sich jeweils direkt gegenüber fort (beschildert). Nach einem kurzen, etwas steileren Aufschwung erreichen wir eine Geländekante (N) und sehen direkt voraus bereits die unbewirtschaftete Fichtelhütte. Unser Steig durchquert flach die Almwiesen und mündet kurz vor der Hütte in den von links dazustoßenden Karrenweg. Am Wegweiser vor der Hütte halten wir uns links, umrunden mit einem kleinen Schwenk nach SW eine steile Flanke und gelangen in NW-Richtung auf eine freie Wiese, auf der man die schönste Aussicht der Tour hat. Im Zickzack arbeiten wir uns die Wiese hinauf, wandern noch durch einen kurzen Waldgürtel und erreichen – vorbei an einem Steinaltar und einem Unterstandspavillon – den kreuzgeschmückten Gipfel des Edelsbergs mit der leider nach Süden etwas eingeschränkten Aussicht.

Hinweis: Vom Ortszentrum in Pfronten folgt man der Beschilderung ins Vilstal und fährt gut 3 km auf einer Teerstraße an der Vils entlang. Der Abzweig zur Gundhütte ist beschildert, direkt gegenüber gibt es Parkmöglichkeiten.