SulzkogelWanderung Sulzkogel, Stubaier Alpen/Sellrain, Tirol

Sulzkogel

--> Fotos

Stubaier Alpen/Sellrain, Tirol, Österreich

Höhe:3016mKategorie:Wanderung - mittel
Höhendifferenz: 1000Hm Wintertauglich: bedingt
Ausgangsort: Kühtai
Aufstieg: Stausee Finstertal
Abstieg: s. Aufstieg
Hauptexposition: N, O

Beschreibung
Zuerst muss man zwischen den Häusern von Kühtai den Beginn des markierten Steigs finden(z.B. beim Hotel Astoria), der östlich der Werksstraße zunächst flach nach S führt. Zur Dammkrone hin steilt das Gelände etwas auf und man trifft wieder auf die Werkstraße, kann aber weiterhin die markierten Abkürzungssteiglein benutzen. Nun geht es ohne jeden Höhengewinn am östlichen Ufer des Finstertaler Speichersees entlang bis zu einer beschilderten Abzweigung am Südende des Sees; hier hält man sich halbrechts (SW, links ginge es zur Finstertaler Scharte). Man wechselt bald darauf die Bachseite und steigt auf gutem Weg über Wiesengelände höher bis unter einen Steilaufschwung. Hier wechselt man wieder auf die andere Bachseite zurück und steigt kurz etwas steiler an einem Wasserfall vorbei über Blockwerk und Geröll höher in das nächste Hochtal (S). Dort lehnt sich das Gelände wieder zurück und zunächst geht es noch auf recht gutem Weg flach dahin (W), bevor der Steig oberhalb eines Dauerschneefelds in die rechte Blockwerk-Flanke ausweicht und etwas ruppiger wird. Zunehmend steiler gelangt man in eine (namenlose?) Einsattelung, wo man sich rechts hält und die letzten knapp 100Hm über steiles Blockwerk hinaufsteigt zum Gipfel mit dem vorgelagerten Kreuz
__ Hinweis: Der Sulzkogel wird gern als Ski-Tour begangen; für Schneeschuhe ist er wegen der langen, steilen Querung am See entlang nur sehr bedingt geeignet

Fazit
Wer dank des hohen Ausgangspunkts mit relativ wenig Mühe und Höhenmeter auf einen 3000er kommen will, ist hier richtig; entsprechend gut besucht ist der Sulzkogel meist aber auch! Übermässig ausgesetzte Stellen oder Kletterei muss man am Sulzkogel nicht fürchten, Trittsicherheit für steiles Blockwerk ist aber durchaus nötig. Die Aussicht erschließt sich leider erst direkt am Gipfel, davor brauchen die langen schotterverfüllten Hochtäler etwas Durchhaltevermögen.

Zurück