Grünleitennock

(Nockberge, Kärnten, Österreich)

Höhe
2155 m
Höhendifferenz
0700 Hm
Schwierigkeit
Schneeschuhtour - Leicht
Wintertauglich
ja
Exposition
West, Nordwest (Aufstieg); Nordwest, Nordost (Abstieg)
Einkehr
Jauchzahütte
Ausgangsort
Innerkrems
Aufstieg
Kesselgrubenalm, Jauchzahütte
Abstieg
Jauchzahütte, ehem. Skipiste
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Charakteristik

Sofern die äußeren Bedingungen nicht ganz übel sind, ist die Besteigung des Grünleitennocks eine absolute Rundum-Sorglos-Tour mit fantastischer Aussicht. Bis zur auch im Winter geöffneten Jauchzahütte führt ein gemütlicher, gewalzter Almweg. Im weitläufigen, ehemaligen Pistengelände darüber kann man sich – gute Sicht vorausgesetzt – die jeweils beste Spur zwischen Mulden und abgeblasenen Kuppen suchen. Der Gipfel besteht aus einer aussichtsreichen XXL-Liegewiese mit Minikreuz.


Beschreibung

Aufstieg: Die Tour beginnt neben der Kirche von Innerkrems an der Mautstation der Nockalmstraße. Diese ist im Winter für den Autoverkehr gesperrt. Wir folgen ihr bis zur Gabelung in der zweiten Kehre („Reidn“), wo man sich entscheiden muss: man könnte hier zwar auch weiter auf der breiten, gewalzten Mautstraße bleiben, wir entscheiden uns aber für den in der Kehre geradeaus weiterführenden Almweg, der im Folgenden in etwa parallel zur Fahrstraße verläuft (S). Nach einer längeren, nur sanft ansteigenden Querung gelangen wir zu einer Einmündung: von rechts kommt die Variante über die Fahrtstraße herauf, links geht’s weiter Richtung Jauchzahütte. Stets in moderater Steigung leitet der Almweg jetzt nach NO und umrundet einen steileren Hang. Schließlich öffnet sich rechter Hand eine freie Wiese (Skitourenlehrschild), die Hütten der Kesselgrubenalm zeigen sich schon oben am Hang. Hier kann man entweder direkt über die Wiese zu den Hütten aufsteigen (O) oder auf der bequemen, aber etwas längeren Almstraße bleiben. Spätestens an der hübschen Penkerhütte stößt man ohnehin wieder auf die Almstraße, der man nun ohne weitere Verzweigungen zur großen Jauchzahütte folgt (NO), die aussichtsreich und frei auf einem Geländerücken sitzt. Wir gehen an der Hütte vorbei, wo sich die Route bald gabelt: dabei nehmen wir die linke, kurzzeitig steil ansteigende Trasse (SO). Sie führt hinauf ins weitläufige, ehemalige Pistengebiet. Wir halten uns leicht links und peilen zunächst einen Lautsprechermast an. Nun nicht ins Steilgelände unter dem bereits sichtbaren Funkmast, sondern stets etwas schräg leicht rechts haltend über Kuppen und Mulden hinauf zum Kamm (NO), den man meist etwas rechts vom verlassenen Skilift und der verfallenden Grünleitennockhütte erreicht. Nun wenden wir uns nach rechts (S) und schlendern durch eine kleine Einsattelung und einen kurzen Aufschwung zur großen Gipfelliegewiese des Grünleitennocks.

Abstieg: Auf bekannter Route kehren wir zurück zur Jauchzahütte. Wer nichts dagegen hat, am Ende der Tour etwa 1,5 km entlang der Straße zum Ausgangspunkt zurückzulaufen, kann an der Hütte auch einfach rechter Hand auf der ehemaligen Skipiste absteigen (O). Auf dem sehr breiten, mittelsteilen Hang kann man sich die persönliche Lieblingsspur aussuchen, die Liftstützen geben dabei Orientierungshilfe. Im lang gezogenen Linksbogen (NO, N) folgen wir der bereits wieder zaghaft bewachsenen Pistentrasse in wechselndem Gefälle, ein etwas steilerer Schlusshang lädt uns direkt an der ehemaligen Seilbahn-Talstation im hinteren Ortsteil von Innerkrems ab. Der bequeme Fußweg parallel zur Straße leitet mit Stationen ehemaliger Skistars zurück zum vorderen Ortsteil mit der Innerkremser Kirche.