Klölingnock

(Nockberge, Salzburg, Österreich)

Höhe
2144 m
Höhendifferenz
0450 Hm
Schwierigkeit
Schneeschuhtour - Leicht
Wintertauglich
ja
Exposition
Südwest, Süd
Einkehr
Almstüberl am Ausgangspunkt
Ausgangsort
Schönfeld bei Innerkrems
Aufstieg
Klölingscharte
Abstieg
s. Aufstieg
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Charakteristik

Der Klölingnock ist perfekt als Halbtagestour oder als komplett gutmütige Einsteigertour. Die konditionellen Anforderungen sind gering, das Gelände so weitläufig und sanft ansteigend, dass selbst Schneeschuh-Neulinge keinerlei Probleme haben dürften. Der Klölingnock ist auch ein gutes und beliebtes Ausweichziel bei nicht optimalen äußeren Bedingungen. Obwohl er etwas niedriger ist als die umliegenden „Nöcke“, ist das Gipfelpanorama ausgesprochen sehenswert: im Süden lugen die Julischen und die Gailtaler Alpen hervor, im Westen sind ein paar Dreitausender der Hohen Tauern aufgereiht und im Norden geht der Blick weit hinaus in den Lungau und zu den Schladminger Tauern.


Beschreibung

Hinweis: Der Ausgangspunkt Schönfeld liegt 5 km nordöstlich der Ortschaft Innerkrems direkt an der Grenze der Bundesländer Kärnten und Salzburg. Der Pistenskibetrieb wurde hier schon vor einigen Jahren eingestellt, das Schönfelder Hochplateau „gehört“ jetzt den Tourengehern und Langläufern.

Am Schönfelder Hochplateau starten wir am Großparkplatz gegenüber vom Almstüberl. Neben der auch im Winter geöffneten Hütte stapfen wir über den flachen Teil der ehemaligen Skipiste (NO) und stoßen am Fuß eines steileren Aufschwungs auf einen Forstweg. Ihm folgen wir nun nicht nach rechts, sondern halten geradeaus auf einen markanten Bacheinschnitt zu. Dort überqueren wir den Bach nach links und gelangen im Rechtsbogen hinauf zu einem mittelsteilen Hang mit kleinen Baumgruppen. Immer links vom Bachtobel steigen wir hinauf ins komplett freie, weitläufige und sehr sanfte Gelände. Wir passieren ein einsames Hüttchen und halten nun schräg auf die Stromleitung zu. Sie dient nun bis zur Klölingscharte als Orientierungshilfe (NO), im weiten Gelände ist aber viel Platz für die persönliche Lieblingsspur. An der Klölingscharte hält man sich links (NW) und erreicht den nur mit einem Steinhaufen verzierten Gipfel über einen flachen, breiten Rücken. Bei guten Verhältnissen kann man bereits ein Stück vor der Klölingscharte (vor einem markanten, bogenförmigen Hang mit Wechten) schräg links zum Gipfelkamm hinaufsteigen.